Klausurtagung der SPD-Landesgruppe Bayern in Nürnberg. Klare Forderung nach Elektrifizierung der Bahnstrecke Hof – Rgbg

Veröffentlicht am 25.07.2014 in Presse

MdB Marianne Schieder und die SPD-Landesgruppe Bayern zu Besuch im bayernhafen Nürnberg

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder und ihre Kolleginnen und Kollegen  der Landesgruppe Bayern in der SPD-Bundestagsfraktion trafen sich vom 14. bis 16. Juli 2014 zu einer Klausurtagung in Nürnberg. Auf dem Programm standen neben internen Beratungen über die Schwerpunkte der Landesgruppenarbeit mehrere öffentliche Termine.

Begrüßt wurde die Delegation von Nürnbergs Oberbürgermeister Ulrich Maly, der sich freute, dass die erste Klausur der neuen Landesgruppe in Nürnberg stattfand. MdB Marianne Schieder gratulierte Maly zur vergangenen Woche stattgefundenen Wiederwahl als Präsident des Bayerischen Städtetages und wünschte weiterhin gute Zusammenarbeit. Bei einem Gedankenaustausch ging es vorrangig um kommunale Belange und die nachhaltige Gestaltung der Rahmenbedingungen in der Kommunalpolitik. 

Aus aktuellem Anlass begann die Klausur am Montag mit einem Besuch beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und einen informativem Gespräch mit dem Präsidenten Dr. Manfred Schmidt. Dieser betonte, dass die derzeitigen Zuzugszahlen von Asylbewerbern große Herausforderungen darstellten, auch und gerade in den Städten und Gemeinden.

Ein weiterer Themenschwerpunkt war die aktuelle Arbeitsmarktpolitik, die bei einem Besuch des  Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) im Fokus stand. Der Direktor des IAB, Prof. Joachim Möller, referierte in einem Vortrag über Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Diskutiert wurde ebenso über die Qualität der Arbeit, Probleme der Langzeitarbeitslosigkeit, die Auswirkungen des demografischen Wandels auf den Arbeitsmarkt und die zentralen Herausforderungen der Arbeitsmarktpolitik der kommenden Jahre.

Am zweiten Klausurtag standen weitere Informationsbesuche bei MAN und Faber Castell auf dem Programm. Anton-Wolfgang, Graf von Faber Castell, gab einen sehr interessanten Einblick in das Unternehmen und im MAN Truck  Bus Werk fanden Gespräche mit Werksleitung und Vertretern des Betriebsrates statt. MdB Marianne Schieder zeigte sich beeindruckt von der hohen Innovationskraft und internationalen Ausrichtung der beiden Unternehmen.

Bei der anschließenden Besichtigung des bayernhafen Nürnberg wurde die Wichtigkeit der Binnenhäfen als Güterverkehrszentren und Logistikdrehscheiben deutlich. Besonders die Funktion der sechs bayernhafen-Standorte Aschaffenburg, Bamberg, Nürnberg, Roth, Regensburg und Passau als Drehscheiben für den weltweiten Warenaustausch und die Bedeutung für die regionale Wirtschaft standen im Mittelpunkt der Erläuterungen von Harald Leupold, Geschäftsführer der Hafen Nürnberg-Roth GmbH. MdB Marianne Schieder imponierten neben der Größe der Anlage vor allem die innovativen Logistiklösungen und Synergieeffekte sowie die effiziente Verknüpfung des Standortes mit den Verkehrswegen Wasser, Schiene und Straße. Die Bedeutung des bayernhafen Nürnberg reiche weit über die Grenzen Nürnbergs hinaus. Um dessen Attraktivität und Zukunftsfähigkeit nachhaltig zu sichern, seien moderne und leistungsfähige Verkehrswege wichtig. Umso dringlicher sei die Elektrifizierung und Ertüchtigung der Bahnstrecke Hof – Regensburg, erklärte Leupold. MdB Marianne Schieder betonte ebenfalls die überragende Bedeutung des Ausbaus dieses Schienennetzes: „Die Strecke Hof - Regensburg muss endlich elektrifiziert werden – nicht nur im Interesse des Güterverkehrs! Selbstverständlich braucht es dabei einen optimalen Lärmschutz für die Anliegerinnen und Anlieger.“ 

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.