Klimaschutzkonferenz auf der Umweltmesse

Veröffentlicht am 19.03.2010 in Umwelt

Michael Müller mit SPD-Mitgliedern aus Stadt und Landkreis Landshut auf der Umweltmesse

MdB a. D. Michael Müller hielt Einführungsreferat in die erste Landshuter Klimaschutzkonferenz

"Das nächste Jahrhundert wird das Jahrhunder der Ökologie", betonte Michael Müller in seinem Einführungsreferat auf der Landshuter Klimaschutzkonferenz.
Es müsse ein Wandel von der Arbeitsgesellschaft zur ökologischen Wissensgesellschaft stattfinden.
Beeindruckend stellte er fest, dass sich die Energiepolitik am Scheideweg befinde. In Zukunft müsse Wohlstand, Beschäftigung und Wachstum auch ohne Naturverbrauch realisiert werden können, hier sei ein sozialverträglicher Umbau vonnöten. Die Industriepolitik der letzten 200 Jahre habe sich stets an der Leistung der Arbeitskraft gemessen. Deutschland habe im Bereich der erneuerbaren Energien eine absolute Vorreiterrolle eingenommen: 19% der Umweltpatente,die weltweit eingereicht werden, entfallen auf Deutschland. Das Erneuerbare Energien-Gesetz, das Müller federführend entwickelt habe, sei ein Exportschlager geworden. 2001 betrug der Anteil Erneuerbarer Energien bei der Stromerzeugung 6%, nun liegt er bei 17% und 54 Staaten orientieren sich heute an diesem Gesetz.
Für die Zukunft spiele aber auch die Mobilität eine herausragende Rolle. Hier gelte es, die Förderung auf Wäreme und Mobilität zu übertragen, um weiterhin die Weltmarktführerschaft inne zu haben.
Für die Politik seit es nun die Herausforderung, zu handeln, bevor der Klimawandel spürbar werde, formulierte es Müller deutlich. Denn: "Heute zu handeln ist billiger, als morgen zu reparieren".
Im Anschluss an den Vortrag besuchte Michael Müller die SPD-Genossen auf dem Stand der Umweltmesse und lobte die Initiative der Unterschriftenausstellung zum Ausstieg aus der Kernenergie.

 

Homepage SPD Landkreis Landshut

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.