Kasernen in der Oberpfalz erhalten!

Veröffentlicht am 19.10.2011 in Bundespolitik

MdB Marianne Schieder appelliert an Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière

Eine Woche vor Bekanntgabe der Entscheidung über die Neuausrichtung der Bundeswehr appelliert die örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder noch einmal an den Bundesverteidigungsminister, sich zum ländlichen Raum zu bekennen und die Standorte in der Oberpfalz zu erhalten.

Natürlich zählten bei der Bundeswehrreform Entscheidungskriterien, die mit der Struktur der zukünftigen Truppe zusammenhängen. Jedoch sollten neben den strukturellen Notwendigkeiten auch andere Gesichtspunkte eine Rolle spielen, insbesondere für ländlichere Regionen wie in der Oberpfalz, betonte MdB Marianne Schieder.

Christian Ude habe hierzu einen Vorschlag gemacht: Sein Angebot sei, dass Großstädte wie München zu Gunsten der Standorte im ländlichen Raum verzichten, nach dem Motto "Stadt und Land, Hand in Hand". Bereits im Frühsommer hatte der Münchner Oberbürgermeister in einem Brief Verteidigungsminister de Maizière vorgeschlagen, drei weitere Bundeswehr-Areale in München freizumachen. Die bayerische Landeshauptstadt könnte auf Kasernen verzichten. Denn für München stelle die Bundeswehr nicht mehr einen Wirtschaftsfaktor von übergeordneter Bedeutung dar, für die ländlichen Regionen jedoch schon. Anders als in großen Städten oder Metropolregionen gebe es im ländlichen Raum kaum Möglichkeiten, eine Standortschließung zu kompensieren.

MdB Marianne Schieder: „Deshalb appelliere ich noch einmal eindringlich an Verteidigungsminister de Maizierè, den Vorschlag von Christian Ude anzunehmen und die Standorte Amberg, Cham, Kümmersbruck, Oberviechtach, Pfreimd und Roding zu erhalten“. Die Bundeswehr sei hier ein wichtiger Arbeitgeber und mit der daraus folgenden Kaufkraft eine wichtige Stütze für die regionale Wirtschaft.

Standortschließungen wären für unsere Heimat verheerend“, betonte die Abgeordnete. Gerade in ländlichen Regionen erfahre die Bundeswehr eine hohe Wertschätzung und habe eine besonders enge Verbindung zu den Bürgerinnen und Bürgern. Besonders nach Aufheben der Wehrpflicht sei diese Verankerung in der Gesellschaft von Bedeutung, denn viele Standorte rekrutieren ihren Nachwuchs weitgehend aus der Region.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.