
Schulleiterin, Bürgermeister Gerhard Babl, Ruth Müller und Hans-Dieter Schenk bei der Eröffnung
Schulen im Vilstal zeigen Ausstellung zum Rechtsextremismus - Velden macht den Anfang

Schulen im Vilstal zeigen Ausstellung zum Rechtsextremismus - Velden macht den Anfang
In der Mittelschule Velden wurde am Dienstag, 18. Oktober 2011 die Ausstellung des DGB "Freie Gewerkschaften im Mai 33 - Gerade Dich, Arbeiter wollen wir" eröffnet. In der Ausstellung, die 25 Stellwände umfasst, wird zum einen auf die politischen und sozialen Umstände der Zeit vor der Machtergreifung Hitlers hingewiesen, andererseits dann aber auch auf die Auswirkungen, die diese Herrschaft des Terrors, der Gewalt und der Ideologie hinterließ. Hans-Dieter Schenk vom DGB Landshut, der in die Ausstellung, die von der Hans-Böckler-Stiftung erstellt wurde, einführte, bedankte sich bei der Schulleitung und bei Veldens Bürgermeister Gerhard Babl für die Aufgeschlossenheit, diese Zeit nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.
Ruth Müller, Kreis- und Fraktionsvorsitzende der SPD im Landkreis Landshut sprach in ihrem Grußwort über die Beweggründe, dieese Ausstellungsreihe in den Schulen zu zeigen: Man wolle die Jugend informieren über die Geschichte, damit die nachfolgenden Generationen ihre Lehren daraus ziehen und nicht dieselbe Fehler wieder machen.
Auch heute gebe es wieder vermehrt Anzeichen für ein Erstarken der rechten Szene, auch wenn manche es (noch) nicht wahrhaben wollen. Für die Schulbibliothek überreichte sie ein Exemplar des Buchs "Josef Felder - warum ich NEIN sagte".
Im Laufe der nächsten Tage werden die Schüler und Schülerinnen im Rahmen des Religions-, Sozialkunde- und Geschichtsunterrichts die Ausstellung besuchen.
Homepage SPD Landkreis Landshut
Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.