Kampf gegen Crystal an der deutsch-tschechischen Grenze

Veröffentlicht am 28.02.2013 in MdB und MdL

MdB Marianne Schieder begrüßt Resolution der Stadt Furth im Wald und unterstützt deren Forderungen ausdrücklich

Mit einem Schreiben hat sich Bürgermeister Sandro Bauer an die SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder gewandt und darin um Unterstützung der Resolution der Stadt Furth im Wald zur „Umsetzung wirkungsvoller Maßnahmen zur Bekämpfung der sich immer gefährlicher ausbreitenden Betäubungsmittelverbringung aus der Tschechischen Republik und ihren Folgen im Inland“ gebeten. Die Abgeordnete setzt sich seit langem mit der bedrohlichen Entwicklung hinsichtlich der Verbreitung, Herstellung und Beschaffung von Crystal auseinander und begrüßt die Resolution der Stadt Furth im Wald ausdrücklich.

In ihrem Antwortschreiben heißt es :

„Die darin enthaltenen Forderungen unterstütze ich voll, weil sie die Gefahrensituation in der Region und den entsprechenden Handlungsbedarf aufgreifen.

Die Steigerungsraten bei den Crystal-Fällen sind alarmierend, Crystal und viele der neuen Drogen haben ein außerordentlich hohes Suchtpotenzial und eine zerstörerische Wirkung. Die Geschwindigkeit und die zum Teil großen Mengen, mit der neue psychoaktive Substanzen auf den Markt gebracht werden, sind erschreckend. Neben den bereits ergriffenen Maßnahmen von Polizei und Zoll brauchen wir ausgerichtete präventive Maßnahmen wie Aufklärungskampagnen oder szenenahe Beratungsstellen. Eine Intensivierung des Informationsaustausches und der grenzüberschreitenden Kooperation ist weiter erforderlich. Dazu braucht es genügend Personalstärke der entsprechenden Sicherheitsbehörden im bayerisch-tschechischen Grenzgebiet und keine weitere Schwächung, wie Ihre Resolution zu Recht fordert.“

Weiter versichert MdB Marianne Schieder, dass sie die Stadt Furth im Wald im Kampf gegen Crystal auch zukünftig unterstützen werde. „In diesem Zusammenhang weise ich auf den von mir mit initiierten Antrag der SPD-Bundestagsfraktion „Konsum kristalliner Methamphetamine (Crystal) durch Prävention eindämmen – neue synthetische Drogen europaweit effizienter bekämpfen“ hin, der am 11.09.2012 in den Bundestag eingebracht wurde. Der Gesundheitsausschuss hat hierzu am 17. April 2013 eine Anhörung. Unseren Antrag lege ich Ihnen gerne bei.

Wir drängen darin u. a. auf ein zielgruppenspezifisches Präventionskonzept, eine Koordinierung auf Bundesebene, einen Ausbau der Forschung, eine ausreichende Präsenz der Bundespolizei im deutsch-tschechischen Grenzgebiet und eine bessere Zusammenarbeit auf EU-Ebene.“

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.