MdB Marianne Schieder begrüßt Resolution der Stadt Furth im Wald und unterstützt deren Forderungen ausdrücklich
Mit einem Schreiben hat sich Bürgermeister Sandro Bauer an die SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder gewandt und darin um Unterstützung der Resolution der Stadt Furth im Wald zur „Umsetzung wirkungsvoller Maßnahmen zur Bekämpfung der sich immer gefährlicher ausbreitenden Betäubungsmittelverbringung aus der Tschechischen Republik und ihren Folgen im Inland“ gebeten. Die Abgeordnete setzt sich seit langem mit der bedrohlichen Entwicklung hinsichtlich der Verbreitung, Herstellung und Beschaffung von Crystal auseinander und begrüßt die Resolution der Stadt Furth im Wald ausdrücklich.
In ihrem Antwortschreiben heißt es :
„Die darin enthaltenen Forderungen unterstütze ich voll, weil sie die Gefahrensituation in der Region und den entsprechenden Handlungsbedarf aufgreifen.
Die Steigerungsraten bei den Crystal-Fällen sind alarmierend, Crystal und viele der neuen Drogen haben ein außerordentlich hohes Suchtpotenzial und eine zerstörerische Wirkung. Die Geschwindigkeit und die zum Teil großen Mengen, mit der neue psychoaktive Substanzen auf den Markt gebracht werden, sind erschreckend. Neben den bereits ergriffenen Maßnahmen von Polizei und Zoll brauchen wir ausgerichtete präventive Maßnahmen wie Aufklärungskampagnen oder szenenahe Beratungsstellen. Eine Intensivierung des Informationsaustausches und der grenzüberschreitenden Kooperation ist weiter erforderlich. Dazu braucht es genügend Personalstärke der entsprechenden Sicherheitsbehörden im bayerisch-tschechischen Grenzgebiet und keine weitere Schwächung, wie Ihre Resolution zu Recht fordert.“
Weiter versichert MdB Marianne Schieder, dass sie die Stadt Furth im Wald im Kampf gegen Crystal auch zukünftig unterstützen werde. „In diesem Zusammenhang weise ich auf den von mir mit initiierten Antrag der SPD-Bundestagsfraktion „Konsum kristalliner Methamphetamine (Crystal) durch Prävention eindämmen – neue synthetische Drogen europaweit effizienter bekämpfen“ hin, der am 11.09.2012 in den Bundestag eingebracht wurde. Der Gesundheitsausschuss hat hierzu am 17. April 2013 eine Anhörung. Unseren Antrag lege ich Ihnen gerne bei.
Wir drängen darin u. a. auf ein zielgruppenspezifisches Präventionskonzept, eine Koordinierung auf Bundesebene, einen Ausbau der Forschung, eine ausreichende Präsenz der Bundespolizei im deutsch-tschechischen Grenzgebiet und eine bessere Zusammenarbeit auf EU-Ebene.“