Deutscher Bürgerpreis 2013: jetzt bewerben

Veröffentlicht am 27.02.2013 in Allgemein

Schwerpunktthema: "Engagiert vor Ort: mitreden, mitmachen, mitgestalten!" MdB Marianne Schieder: Bewerbungsfrist endet am 30. Juni 2013

In den vergangenen zehn Jahren haben die Partner der Initiative „für mich. für uns. für alle.“ einen bundesweit renommierten Wettbewerb und ein einzigartiges Bündnis für Bürgerengagement aufgebaut. Über 1500 Personen und Projekte wurden seit 2003 bundesweit mit dem deutschen Bürgerpreis ausgezeichnet. Damit verbunden waren Preisgelder im Gesamtwert von rund zwei Millionen Euro zur Förderung der Ehrenamtsprojekte.

„Der Deutsche Bürgerpreis leistet damit einen wichtigen Beitrag, um das bürgerschaftliche Engagement in unserem Land zu würdigen und den vielen stillen Helden zu danken“, informiert die SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder, die auch 2013 die Arbeit der Initiative unterstützt. „Unter dem diesjährigen Motto „Engagiert vor Ort: mitreden, mitmachen, mitgestalten!" widmet sich Deutschlands größter bundesweiter Ehrenamtspreis in diesem Jahr freiwilligem Engagement, das das Gemeinwohl stärkt. Damit sollen die vielen innovativen Kooperations- und Vernetzungsformen gewürdigt werden, die Bürgerinnen und Bürger vor Ort, oft gemeinsam mit ihren Kommunen, entwickeln und umsetzen. Und damit auch die demokratischen Strukturen in Deutschland stärken“, so die Abgeordnete.

Gesucht werden deshalb Personen, Projekte und Unternehmer, die eine moderne Mitmachkultur leben. Zusammen mit den Kommunen und anderen Engagierten entwickeln sie Ideen und Lösungen zur Verbesserung der Lebensqualität vor Ort. Ob es um Mobilitätsangebote oder den sanierungsbedürftigen Sportplatz geht, ob das unterfinanzierte Theater oder der vor dem Aus stehende Jugendclub im Mittelpunkt stehen: Das Engagement sollte geprägt sein von einem gemeinschaftlichen, demokratischen Prinzip.

MdB Marianne Schieder: „Denn wer sich in herausragender Weise für mehr Teilhabe und Demokratie in seiner Region engagiert, hat volle Anerkennung verdient – und gute Chancen auf den Deutschen Bürgerpreis 2013“.

Bundesweit werden Sachpreise im Wert von insgesamt rund 310.000 Euro vergeben; allein 41.000 Euro für den nationalen Wettbewerb. Die Preisgelder fließen in die Fortführung und Erweiterung der prämierten ehrenamtlichen Projekte und Engagements.

Die Bewerbungsfrist für den nationalen Deutschen Bürgerpreis endet am 30. Juni 2013. Lokale Initiativen können jedoch abweichende Termine haben. Der Deutsche Bürgerpreis wird in den Kategorien "U21 und Alltagshelden" sowie "Engagierte Unternehmer" vergeben.

Informationen für die Direktbewerbung bzw. einen Vorschlag durch Dritte gibt es auf www.deutscher-buergerpreis.de

 

Homepage SPD Bezirk Oberpfalz

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.