
Daniel König fordert von der Abgeordneten Johanna Werner-Muggendorfer Gerechtigkeit im Bildungsbereich.
Daniel König erläutert Johanna Werner-Muggendorfer seine Vorstellungen

Daniel König erläutert Johanna Werner-Muggendorfer seine Vorstellungen
Mainburg/Kelheim. Der frisch gewählte JUSO-Vorsitzende für Stadt und Landkreis Landshut, Daniel König, stellte sich der Neustädter Landtagsabgeordneten Johanna Werner-Muggendorfer vor. Angesichts der Studentenproteste in vielen bayerischen Städten gegen die Studiengebühren forderte der junge SPD-Politiker die stellvertretende Fraktionsvorsitzende auf, im Landtag für die Abschaffung der Studiengebühren zu kämpfen. Es könne doch nicht sein, dass man Milliarden für die Landesbank, aber keine 150 Millionen für unsere Studierenden habe, so König.
"Die SPD-Landtagsfraktion war von vornherein gegen die Studiengebühren und das liegt daran, dass Bildung der Rohstoff unseres Landes ist, der allen zugänglich sein muss. Studiengebühren verhindern die Gerechtigkeit unter den Studierenden, das heißt die Abiturienten, die aus bildungsferneren Schichten kommen, aus sozial ärmeren Schichten, haben definitiv Schwierigkeiten, in ein Studium einzutreten, aufgrund der Gebühren", machte Johanna Werner-Muggendorfer deutlich.
Derzeit nimmt die Zahl der Studenten zwar zu, aber das liege daran, dass es mehr Schüler und Abiturienten gebe, so Daniel König. Durch die Studiengebühren, vor drei Semestern von der CSU-Staatsregierung eingeführt, wachse allerdings auch die Zahl derjenigen, die sich ein Studium nicht mehr leisten können. Junge Frauen sind dabei laut Statistik stärker betroffen als Männer.
"Studiengebühren sind unsozial und gehören abgeschafft - genau wie das unselige Büchergeld abgeschafft wurde. Die soziale Selektivität ist ein Verstoß gegen das Gleichheitsgebotes, was im Grundgesetz verbrieft ist. Deshalb werde sich die Landtagsfraktion der SPD auch weiterhin für eine Abschaffung der Studiengebühren einsetzen", sicherte Johanna Werner-Muggendorfer dem engagierten Juso-Vorsitzenden Daniel König zu.
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Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.