Johanna Werner-Muggendorfer: Ich will wieder Politik machen!

Veröffentlicht am 24.10.2010 in Allgemein

Bei der letzten SPD-Bezirksvorstandssitzung meldete sich Niederbayerns SPD-Bezirkschefin Johanna Werner-Muggendorfer MdL nach mehr als einem halben Jahr nach ihrer Erkrankung zurück und will wieder die politische Führung der niederbayerischen Sozialdemokraten übernehmen.

Sie sagte, „ich will wieder und weiterhin Politik für die Bürgerinnen und Bürger und die SPD in Niederbayern Politik machen“. Ausdrücklich bedankte sich Werner-Muggendorfer bei ihren Kollegen im Landtag, Bernhard Roos und Reinhold Perlak, die viele Aufgaben und Termine für sie mit übernehmen mussten.

Auch den SPD-Bezirksvorstandsmitgliedern und besonders der SPD-Bezirksgeschäftsführerin Christine Schrock dankte Werner-Muggendorfer für kontinuierliche und engagierte Arbeit, so dass die SPD in Niederbayern ein politischer Faktor geblieben ist.

Ihre Hoffnung, sagte Werner-Muggendorfer, dass sich die Politik der schwarz-gelben Regierungen in Berlin und München verbessert hätten, wurde gründlich enttäuscht. Hier gehen die vielstimmige Streitereien und die glasklare Klientelpolitik auf Kosten der Bürger und Kommunen weiter.
Ob Renten- oder Gesundheitspolitik, der Bürger zahlt die Zeche für Milliarengeschenke an Millionäre und Großkonzerne. Gespart wird bei den Ärmsten und niedrigen Einkommen. Allein bei den sozial bedürftigen spart CDU/CSU und FDP mehr als 3 Milliarden ein. Dazu kommen zusätzliche Kürzungen auf die Kommunen zu.

Die Städtebauförderung wird um die Hälfte gekürzt, wie auch die Förderung der energetischen Gebäudesanierung. Obwohl jeder eingesetzte Euro hier bis zu 8 Euro an Investitionen auslöst; und so schon allein durch die Mehrwertsteuer die Förderung wieder an den Staat zurückfließt und zusätzlich Steuern, Beiträge zu den Sozialversicherungen und Kaufkraft für die Bürger und die Wirtschaft kreiert werden.
Und was macht Schwarz-Gelb? Es optimiert die Gewinne der Energiekonzerne, päppelt die privaten Krankenkassen, bedient Hoteliers, entlastet die Wirtschaft von ihrer sozialen Verantwortung und belastet die Bürger und die Kommunen.

Foto: Johanna Werner-Muggendorfer MdL wieder im Zentrum der niederbayerischen SPD, mit Bürgermeister Michael Adam, Be-zirksgeschäftsführerin Christine Schrock, Bernhard Roos MdL und stellv. SPD-Bezirksvorsitzender Harry Unfried (v.l.n.r).

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.