Johanna Uekermann aus Mitterfels als stellvertretende Juso-Landesvorsitzende wiedergewählt

Veröffentlicht am 19.04.2010 in Arbeitsgemeinschaften

Juso Landeskonferenz tagte am 17 und 18. April 2010 in Straubing. Die Juso-Kreisvorsitzende im Landkreis Straubing-Bogen Johanna Uekermann wurde auf der Landeskonferenz der Jusos Bayern als stellvertretende Juso-Landesvorsitzende mit dem besten Ergebnis wiedergewählt.

Uekermann wird sich im kommenden Jahr vor allem mit den Themen Internationales und Gleichstellung befassen. Auch die inhaltliche Auseinandersetzung mit der Mutterpartei liegt ihr am Herzen: "Ich möchte, dass es den Jusos Bayern gelingt, die SPD auf den Kurs sozialer Gerechtigkeit auszurichten."

In der inhaltlichen Debatte forderten die Jusos den Abzug der deutschen
Truppen aus Afghanistan. Dem muss nach Meinung der Jusos eine eindeutige Zieldefinition vorausgehen. Eine Ausweitung des militärischen Einsatzes wird abgelehnt. Zivile Maßnahmen sollen zukünftig den Vorrang vor militärischem Engagement haben. Die Ausweitung des Begriffs Sicherheit über polizeilich-militärische Grenzen halten die Jusos für die Bildung eines Rechtsstaats für nötig, meinte der Juso Unterbezirksvorsitzende von Straubing, Manuel Schäfer.

Die Jungsozialistinnen fordern außerdem, dass der Bayerische Verfassungsschutz a.i.d.a., die Antifaschistische Informations-,
Dokumentations- und Archivstelle, nicht mehr als linksextreme Organisation im Verfassungsschutzbericht listet. a.i.d.a. macht es sich zu Aufgabe Informationen und Materialen über rechtsextreme und rechtsgerichtete Aktivitäten zu sammeln. Das Bündnis wurde vom Verfassungsschutz im April 2009 ohne Begründung als linksextreme Gruppe eingestuft.

Die Jusos Bayern, die Jugendorganisation der Bayern SPD, hat am 17. und 18. April ihre Landeskonferenz in Straubing (Niederbayern) abgehalten. Die Landeskonferenz findet einmal jährlich statt und ist das höchste beschlussfassende Gremium der JungsozialistInnen. Außerdem wurden Johanna Ueckermann und Manuel Schäfer als Delegierte für die Juso-Bundeskonferenz in Essen gewählt.

 

Homepage SPD KV Straubing-Bogen

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.