Zurück im Leben - aber noch ohne Politik

Veröffentlicht am 19.04.2010 in Allgemein

Johanna Werner-Muggendorfer und Ruth Müller

Erstmals nach ihrer schweren Erkrankung besuchte die Landshuter Kreisvorsitzende Ruth Müller die Betreuungsabgeordnete, MdL Johanna Werner-Muggendorfer in Neustadt. "Eigentlich hätte ich mir eine Liste machen müssen, um alle Grüße auszurichten", übermittelte Müller zahlreiche Genesungswünsche und Grüße von Genossen aus dem Landkreis Landshut, Freunden, Bekannten und Politikern verschiedenen Couleurs.

Nach ihrer schweren Gehirnblutung Anfang Februar seien die Meldungen über Muggendorfers Gesundheitszustand beängstigend gewesen und so hätten sich auch viele Menschen an das strikte Besuchsverbot gehalten, um der langjährigen Landtagsabgeordneten die nötige Ruhe zu verschaffen. "Doch irgendwann war es mir fast zu ruhig", scherzte Muggendorfer. Gerade für sie, die es gewohnt sei, immer unterwegs zu sein und mit Menschen zusammen zu sein, sei es nun umso schöner, dass sie wieder Besuch empfangen dürfe. Der mehrwöchige Reha-Aufenthalt in Schaufling im Landkreis Deggendorf habe Muggendorfer sehr stabilisiert, allerdings seien noch immer leichte Gedächtnis- und Konzentrationsprobleme vorhanden. Autofahren dürfe sie auch noch nicht, deshalb verbindet die quirlige SPD-Politikerin, die im Juni ihren 60. Geburtstag feiert, die regelmäßigen Anwendungen in Bad Gögging mit einem Fitnessprogramm: Sie radelt zu ihren Reha-Terminen. Politisch wird Werner-Muggendorfer wohl noch einige Wochen pausieren müssen - die Landratskandidatur im Landkreis Kelheim habe sie niedergelegt. "Ich bin dankbar und glücklich, diese schwere Krankheit so gut überstanden zu haben", so Werner-Muggendorfer und sie werde dies auch als "Warnschuss" begreifen, wohl in Zukunft ein bisschen kürzer zu treten und sich Zeit für sich selbst zu nehmen.

 

Homepage SPD Bezirk Niederbayern

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.