Jetzt geht’s los! – Filiz Cetin und Sebastian Hutzenthaler über ihr Debüt in der konstituierenden Kreistagssitzung

Veröffentlicht am 14.05.2014 in Kreistagsfraktion

Ist schon so ein Moment, wo man Verantwortung spürt:
Am Montag wurden Filiz Cetin (37) – die Powerfrau mit dem württembergischen Migrationshintergrund und Bürgermeisterkandidatin der Gemeinde Essenbach 2014 –
sowie Sebastian Hutzenthaler (50) – Leiter der Mittelschule Landshut-Schönbrunn und Bürgermeisterkandidat 2014 aus Ergoldsbach – in der konstituierenden Kreistagssitzung im Landratsamt Landshut feierlich vereidigt.
Sie nehmen ihre Plätze neben den alt-eingesessenen Kreisräten Arno Wolf, Ruth Müller, Gerhard Babl, Hans Sarcher und Franz Göbl ein.

Über ihre ersten Eindrücke berichten die neuen Kreisräte hier:

 

Die engagierte Filiz Cetin, Neu-Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft, Energie und Regionalmanagement, sowie im Jugendhilfe-Ausschuss, kann sich über Langeweile nicht beklagen:

Neben meiner ersten Marktgemeinderatssitzung war die konstituierende Sitzung des Kreisrates die zweite Stufe meines Lebens als kommunale Parlamentarierin.
So viele Einladungen und Termine zu koordinieren wird eine ganz neue, spannende Herausforderung. Für mich ist es jedoch sehr wichtig, mich in die Themen einzudenken, um vor allem im Jugendhilfe- und Wirtschaftsausschuss kompetent mitwirken zu können.

Vor allem im Bereich der Energiepolitik sehe ich in der nächsten Legislaturperiode viele Aufgaben auf meine Heimatgemeinde Essenbach zukommen.

Eines bin ich mir gewiss: Es warten viele spannende Aufgaben auf mich!

 

Sebastian Hutzenthaler, Neu-Mitglied im Kreisausschuss, berichtet von der ersten Sitzung und freut sich auf seine neuen Aufgaben:

Erster Eindruck: Toller Sitzungssaal – groß, hell, angenehme Stühle! Mein Platz – Ganz vorne auf der rechten (!!!) Seite. Vom Landrat aus gesehen stimmt’s dann wieder: Links die SPD-Fraktion.
Dann geht es los und natürlich kennt man die Abläufe der Sitzung aus dem Gemeinderat: Ansprache Landrat Peter Dreier – Er ruft alle auf, den Wahlkampf hinter sich zu lassen und zum Wohle des Landkreises konstruktiv zusammen zu arbeiten. Dann wird er vereidigt von unserem SPD-Urgestein Arno Wolf.

Nächster Punkt: Wir „Neuen“ werden vereidigt. Ist schon so ein Moment, wo man stolz ist – und Verantwortung spürt!

Alles in allem: Ein gelungener Auftakt, vor allem die einstimmige Wiederwahl von Christel Engelhard hat mich sehr gefreut – und ich freue mich auf die Aufgabe als stellvertretender Fraktionsvorsitzender, sowie mein Mandat im Kreisausschuss! Jetzt geht`s los!

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.