Ismail Ertug kommt zum AK-Labertal

Veröffentlicht am 29.11.2009 in Europa

Am Rande eines Arbeitstreffens in Straubing besprachen Fritz Keller (Mitte), neugewählter SPD 60+ Vorsitzender im Unterbezirk Straubing, und Rainer Pasta(li.), Sprecher des SPD-Arbeitskreises Labertal, aktuelle Themen mit dem Europaabgeordneten Ismail Ertug (re.).

Ismail Ertug kommt zum AK-Labertal
Die Europäische Union berührt unser aller Leben jeden Tag – nicht nur alle paar Jahre zur Europa-Wahl.

Als Betreuungsabgeordneter für Niederbayern und die Oberpfalz steht Ismail Ertug vor einer großen Aufgabe: Er soll die parlamentarischen Abläufe in Brüssel und Straßburg den Menschen vor Ort nahe bringen und mit ihnen die EU-relevanten Themen erörtern – und das sind nicht wenige. „Quer durch das tägliche Leben und bei so gut wie allen wirtschaftlichen Aktivitäten werden wir von Entscheidungen der Europäischen Union bestimmt oder zumindest beeinflusst“, so der in Amberg geborene Ismail Ertug. Es wundert deshalb nicht, dass er, als viel gesuchter Gesprächspartner, den Menschen in der Region Rede und Antwort stehen muss. Fritz Keller und Rainer Pasta nutzten ferne eine Arbeitsbesprechung in Straubing um mit Ismail Ertug für sie wichtige Themen zu besprechen.

Der demographische Wandel und die absehbaren Folgen für die Senioren und die kommenden Generationen wollte vor allem Fritz Keller, der neugewählte 60+-Vorsitzende im UB-Straubing erörtern. Für Rainer Pasta, Sprecher des SPD-Arbeitskreises Labertal, waren vor allem die Einflussnahme der EU auf die Kommunalpolitik und die Förderung des ländlichen Raumes wichtige Themen. Ismail Ertug brachte seinerseits die neugewonnenen Erfahrungen im Verkehrsausschuss mit ein und erläuterte die Neuerungen des Lissabon-Vertrages und sagte seine Unterstützung für alle EU-relevanten Themen zu. Er nahm aber auch viele wichtige Anregungen für seine zukünftige Arbeit mit nach Brüssel und Straßburg.

Besonders für Rainer Pasta brachte das Gespräch eine wichtige Zusage: Unter der Regie des Ortsvereins Aufhausen wird im Frühjahr ein Besuchstermin mit dem SPD-Europa-Abgeordneten im Labertal organisiert, bei dem es um aktuelle Projekte, wie etwa den Europäischen Pilgerweg VIA NOVA und weitere „europäische“ Themen gehen wird. „Ich freue mich, dass Ismail Ertug sein Versprechen aus dem Europa-Wahlkampf im Labertal einhalten wird, in dem er seiner Verantwortung für die Region gerecht wird und den Kontakt zur Basis aufrechterhält“, so der Sprecher des Arbeitskreises Labertal.

 

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.