Franziska Gruber-Schmid, Ruth Müller, Angelika Hirsch, Kerstin Schanzer und Gerd Babl bei der Spendenübergabe
Kreisvorsitzende überreichen Spende an das Landshuter Frauenhaus der AWO
Kreisvorsitzende überreichen Spende an das Landshuter Frauenhaus der AWO
„Seit 16 Jahren gibt es nun in Landshut das Frauenhaus der AWO und es ist leider nicht abzusehen, dass diese Einrichtung in den nächsten Jahren überflüssig sein wird“, stellte die Leiterin des Frauenhauses Angelika Hirsch fest. Die SPD-Kreisvorsitzenden Ruth Müller, Kerstin Schanzer und Gerhard Babl hatten sich gemeinsam mit Franziska-Gruber Schmid zu einer Spendenübergabe für das Landshuter Frauenhaus getroffen. Beim traditionellen Kirchweihsonntag der Landkreis SPD in der Eskara war diesmal mit MdL Dr. Thomas Beyer der Landesvorsitzende der AWO Bayern zu Gast und deshalb wurde bei dieser Veranstaltung auch für das AWO-Frauenhaus gespendet.
Angelika Hirsch erzählte aus der Arbeit im Frauenhaus, dass rund 35 Frauen und ca. 40 – 50 Kinder pro Jahr im Frauenhaus aufgenommen werden – Platz habe man für 5 Frauen und ca. 7 Kinder gleichzeitig. Die durchschnittliche Verweildauer liege bei 48 Tagen. Gewalt gegen Frauen und Kinder sei vielschichtig – alle Altersgruppen, Religionsgruppen und sozialen Schichten seien davon betroffen, machte Hirsch deutlich. Und auch die Gewalt sei in verschiedenen Formen vorhanden – von der körperlichen Gewalt bis hin zur sexuellen, emotionalen oder ökonomischen Gewalt. Der Gang ins Frauenhaus bietet betroffenen Kindern und Frauen Schutz und Geborgenheit und zeigt Wege auf, wie die Spirale der häuslichen Gewalt durchbrochen werden kann.
Als Rechtsanwältin sei sie häufig mit Frauen konfrontiert, die in ihrer Beziehung jahrelang Gewalt erleben mussten, stellte Franziska Gruber-Schmid fest. Umso wichtiger sei es, Frauen Mut zu machen, ihren Beruf auszuüben, selbständig zu bleiben und Gewalt gegen sich und Kinder nicht zu akzeptieren. Der stellvertretenden Kreisvorsitzenden Kerstin Schanzer war auch wichtig, dass Gewaltprävention beispielsweise an Schulen stattfindet, um andere Wege der Konfliktlösung aufzuzeigen.
Mit dieser Spende wolle man die wichtige Arbeit des Frauenhauses unterstützen und dazu beitragen, dass Gewalt gegen Frauen und Kinder nicht als Randproblem in der Gesellschaft wahrgenommen wird, so die Kreisvorsitzende Ruth Müller bei der Übergabe des Spendenbetrags.
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Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.