In Kumhausen gründet sich der SPD- Ortsverein nach rund zwei Jahrzehnten neu

Veröffentlicht am 24.10.2013 in Ortsverein

Die Kreisvorsitzende der SPD im Landkreis Landshut, MdL Ruth Müller gratulierte der neugewählten Vorstandschaft und sicherte ihre Unterstützung zu. Dass nach rund zwei Jahrzehnten Pause das rote Netz im Landkreis Landshut mit der Re-Aktivierung des SPD-Ortsvereins Kumhausen wieder ein Stück dichter geworden sei, sei dem Engagement von Hans Biberger und Dominik Karl zu verdanken, die auf die Menschen zugegangen seien und so in den vergangenen Monaten dafür gesorgt hätten, neue Mitglieder zu gewinnen. Zuversichtlich könne man so in die Kommunalwahlen 2014 starten, so Müller. Mit Hans Biberger der bisher als Parteiloser im Gemeinderat aktiv war, verfügt die SPD jetzt auch hier über einen Mandatsträger im Kumhausener Rathaus.

Wenn in diesem Jahr die SPD ihr 150jähriges Bestehen feiere und gleichzeitig wieder Menschen Bereitschaft zeigen, sich für die Ziele der SPD, Freiheit – Gerechtigkeit – Solidarität einzusetzen, so zeuge das davon, dass die „alten“ Werte von damals auch in der neuen Zeit Bestand hätten. Neuer Ortsvorsitzender ist Dominik Karl, sein Stellvertreter Hans Biberger, Schatzmeister Gerald Gradl, Schriftführer

Julian Gumplinger und als Beisitzer wurden gewählt Thomas Meschenat, Birgit Gradl und Sandra Karl. Als Kreistagskandidat für den Ortsverband wurde Dominik Karl nominiert. Als Delegierte wurden für die SPD Kreiskonferenz Dominik Karl und für die Unterbezirkskonferenz Hans Biberger durch die Mitglieder bestimmt.


Bildunterschrift:

Die neu gewählte Vorstandschaft mit MdL Ruth Müller , Gemeinderat Hans Biberger und stv. Kreisvorsitzenden Dominik Karl

 

Homepage SPD Landkreis Landshut

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.