Valerian Thielicke aus Tiefenbach ist Ersatzkandidat für die Europawahl bei der SPD

Veröffentlicht am 23.10.2013 in Europa

SPD in der Region Landshut gratuliert zur Nominierung

Bereits am Wochenende wurden bei der SPD in Niederbayern die Weichen für die Europawahl im Mai 2014 gestellt. Die Delegierten aus den einzelnen Unterbezirken waren eingeladen, die beiden Europa-Kandidaten der SPD für das Europäische Parlament zu wählen. Die beiden Bewerber Marion C. Winter aus Arnstorf im Landkreis Rottal-Inn und Valerian Thielicke aus Tiefenbach im Landkreis Landshut stellten sich und ihre Ziele für eine sozialdemokratische Politik auf europäischer Ebene vor und wurden mit 89,5% der Delegiertenstimmen zu Kandidaten nominiert. In seiner Vorstellungsrede umriss Thielicke die soziale Ungerechtigkeit, die der konservativen Krisenpolitik innewohnt. Er warf den europäischen Regierungen vor, durch ihre Politik Vermögen –über Steuergelder– von unten nach oben zu verteilen, um somit die Einlagen der Reichen zu schützen. Er forderte auf, eine rigorose Finanzmarkttransaktionssteuer einzuführen, damit die Verursacher der Krise für den verursachten Schaden aufkommen. Mit diesen Einnahmen könnte Wachstum gefördert und Investitionen in Bildung, Infrastruktur und die Energiewende für die Zukunft getätigt werden, was einen Marshallplan für die Europäische Union darstelle. Davon würden alle nachfolgenden Generationen noch lange Zeit profitieren. Zum Abschluss seiner Rede stellte der 20-jährige Student dar, dass die SPD eine klare Alternative und Vision zu der momentanen Krisenpolitik biete, die als einzige die sozialen Errungenschaften in ganz Europa beschützen kann.

Die SPD-Mitglieder aus Stadt und Landkreis Landshut, unter ihnen auch die stellvertretende Bezirksvorsitzende, MdL Ruth Müller gratulierten den beiden Europa-Kandidaten und versprachen, mit ihnen gemeinsam in den kommenden Monaten für die europäische Idee von Frieden, Wohlstand und Freiheit zu werben.

Foto v. l. n. r.:
MdL Ruth Müller, Frank Domakowski, Herbert Lohmeyer, Europa-Kandidatin Marion C. Winter, Marianne Bontzol, Ersatzkandidat Valerian Thielicke, Peter Schmid, Anja König, Karin Hagendorn, Harald Unfried

 

Homepage SPD Landkreis Landshut

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.