"Haben viele Projekte angestoßen"

Veröffentlicht am 21.04.2009 in Ortsverein

Daniel Süß 2.v.l., Fritz Fuchs 4.v.l, Martin Panten rechts

Neuwahlen bei der SPD – Panten und Süß: brauchen soziales Europa
Konzell: In positiver Stimmung verlief die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen des SPD-Ortsvereines Konzell am Freitag im Gasthaus Streifenau. "Wir konnten im Gemeinderat viele erfolgreiche Anstöße geben. Dies war möglich, weil in diesem Gremium auf parteipolitische Auseinandersetzungen verzichtet wird und mehrheitlich meistens in der Sache entschieden wird", so Kreis- und Gemeinderat und Ortsvorsitzender Fritz Fuchs. Unterbezirksvorsitzender Martin Panten und Kreisvorsitzender Daniel Süß hoben die Bedeutung der Europawahl am 7. Juni hervor. Die SPD stehe für hohe soziale Standarts und wirtschaftliche Stärke. Mit Christian Flisek trete ein kompetenter Kandidat für Niederbayern an, der Unterstützung verdient habe. Kassierin Angela Zwickenpflug meinte zum Kassenstand, dieser habe durch die im Berichtszeitraum liegenden Kommunalwahlen etwas gelitten.

Als Gewinn für die Gemeinde bezeichnete der im Amt bestätigte Ortsvorsitzender Fritz Fuchs das gesellschaftlich und politisch umfangreiche Jahresprogramm des SPD-Ortsvereines. Von der Teenyparty, gemeinsam mit der KLJB veranstaltet, über das Kinderferienprogramm bis zum Pichelsteinerfest sei für jeden etwas dabei. Besonders erfreulich seien die zahlreich im Gemeindehaushalt verankerten Initiativen der Gemeinderäte von SPD-Unabhängige Bürger. Beispielhaft nannte Fuchs den Anschluss von Rathaus, Kindergarten und Schule an eine Hackschnitzelheizung, den Beitritt zur Tourismusregion Sankt Englmar, den Bau einer Photovoltaikanlage auf der Mehrzweckhalle und die Urnengräberwand im Friedhof. Dahinter stehe teilweise jahrelange Überzeugungsarbeit. Besonders freue ihn die beabsichtigte Aufstockung des Kindergarten, um das Flachdachproblem dauerhaft zu lösen. Auch für die beengten Raumverhältnisse der Verwaltung und zusätzliche Angebote im Kindergarten würden sich damit Perspektiven eröffnen. "Schade, dass die Wahlergebnisse nicht mit unseren Erfolgen Schritt halten können", meinte Fuchs lakonisch. Weiter bewertete er die Handhabung bei den Ausschüssen unbefriedigend, wo selbst der auf Antrag der CSU neu installierte Wirtschaftsausschuss bisher nicht ein einziges mal getagt habe. Viel Potential zur Gemeindeentwicklung nicht nur beim Tourismus bleibe auf diese Weise ungenutzt, so der Redner bedauernd. Kreis- und Gemeinderätin Rosi Deser ergänzte, auch im Kreistag könne die SPD-Fraktion viele Erfolge verbuchen. Die Bandbreite gehe von der Anstellung eines Energiemanagers über zusätzliche Räume bei der Realschule Bogen bis zur Umsetzung des Jugendhilfeplanes. Gemeinderat Karl-Heinz Kerscher bezeichnete abschließend die angenehme Atmosphäre der Zusammenarbeit als Schlüssel für eine positive Gemeindeentwicklung.

SPD-Unterbezirksvorsitzender Martin Panten und Kreisvorsitzender Daniel Süß machten gemeinsam das "Thema Europa" zum Mittelpunkt ihrer Ausführungen. Die Gesetze aus Brüssel hätten auf alle weiteren politischen Ebenen entscheidenden Einfluss. Die europäische Einigung habe den Menschen Frieden und Sicherheit gebracht. Vor allem Deutschland als Exportweltmeister profitiere auch wirtschaftlich von der Europäischen Union. Jede Stimme bei der Europawahl für die SPD stärke eine gerechte Verteilung des Wohlstandes an die Bürgerinnen und Bürger.

Die Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis: Vorsitzender Fritz Fuchs, Stellvertreterin Gaby Laumer, Kassierin Angela Zwickenpflug, Schriftführerin Rosi Deser, Organisationsleiter Fons Deser, Stellvertreter Klaus Biendl. Weitere Beisitzer Robert Pfannenstiel, Anneliese Sterr und Helmut Fendl. Kassenrevisoren Ludwig Steger jun. und Alfons Dengler. Delegierte Kreiskonferenz Anneliese Sterr, Gaby Laumer, Elisabeth Lehner-Kunz und Ludwig Steger. Ersatz Maria Mews, Angela Zwickenpflug, Alfons Deser und Anneliese Fuchs. Unterbezirk Gaby Laumer, Ersatz Helmut Fendl.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.