„Guter Wind weht auch in Bayern“

Veröffentlicht am 02.08.2009 in Kreistagsfraktion

Mehr Windräder über den Hügeln des Landkreises wünscht sich die SPD. Ein Gutachten soll geeignete Standorte benennen.

SPD-Kreistagsfraktion beantragt Gutachten über geeignete Standorte

„Acht Prozent sind nicht genug!“ Diese Feststellung bezieht sich jetzt einmal nicht auf das SPD-Ergebnis der Europawahl im Landkreis Landshut, sondern auf den Anteil der regenerativen Energien am Primärenergieverbrauch in Bayern. Das “Klimaprogramm 2020“ fordere jedoch eine Verdoppelung dieses Wertes. Doch ohne gezielten Ausbau der Windkraft, so stehe nach den Worten der Fraktionsvorsitzenden Ruth Müller zu befürchten, blieben Bayerns Klimaziele nur ein frommer Wunsch.

Für die Windkraftnutzung an Land spreche insbesondere, dass deren Technik nach 20 Jahren Entwicklung als ausgereift, zuverlässig und höchst effizient gelte. Deshalb könne moderne Windkraft-Technologie "Made in Germany" mit größeren Nabenhöhen und größeren Rotorendurchmessern auch in bislang für die Energiegewinnung aus Windkraft nicht relevanten Regionen große Stromerträge erzielen. Waren vor rund 10 Jahren noch Windenergieanlagen mit ca. 650 kW Standard, so liegt die Anlagenleistung mittlerweile im Durchschnitt bereits bei 3 MW. Mit den zur Verfügung stehenden windertragreichen Standorten könne so die erzeugte Energie signifikant erhöht werden. Ein weiterer Aspekt, so Müller, sei der wirtschaftliche Nutzen der Windkraft. Obwohl Bayern (noch) Schlusslicht bei der Nutzung der klimafreundlichen Energie sei, könne das Land doch schon heute mir einer starken Zulieferindustrie für die Herstellung der entsprechenden Anlagen aufwarten – und zwar in allen Regionen mit tausenden von Arbeitsplätzen.

In vielen Orten des Landkreises Landshut gäbe es Diskussionen über die optimalen Standorte für neue Windkraftanlagen. Der vom bayerischen Wirtschaftsministerium vor Jahren herausgegebene Windatlas sei aufgrund technischer Weiterentwicklungen veraltet und außerdem vergriffen. Mit einer Neuauflage sei frühestens im Jahr 2010 zu rechnen. Die SPD hält daher ein regionales Konzept für notwendig. Allerdings solle hier solle nicht jede Gemeinde für sich tätig werden müssen. Sinnvoll sei vielmehr ein überörtliches Gesamtkonzept, das der Kreistag in Auftrag geben müsse.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.