Nach der Wiederwahl von Oberbürgermeister Kurt Seggewiß in Weiden hofft der Bezirksvorsitzende der SPD in der Oberpfalz, MdL Franz Schindler, dass bei der Stichwahl auch die SPD-Kandidaten in Regensburg, Joachim Wolbergs und Ulrike Roidl in der großen Kreisstadt Schwandorf gewinnen werden.
Drei der insgesamt fünf Oberbürgermeister in der Oberpfalz würden dann von der SPD gestellt. Ein SPD-Oberbürgermeister in Regensburg würde weit über die Stadtgrenzen in die gesamte Oberpfalz ausstrahlen. Entlang der Naab amtierten dann überall von der SPD nominierte Bürgermeister, von Ernst Schicketanz in Altenstadt über Kurt Seggewiß in Weiden, Dr. Karl-Heinz Preisser in Luhe-Wildenau, Armin Schärtl in Nabburg, Ulrike Roidl in Schwandorf, Siegfried Böhringer in Regenstauf, Franz Kröninger in Zeitlarn bis zu Joachim Wolbergs in Regensburg. Falls dann auch noch Marianne Schieder neue Landrätin in Schwandorf werde und Carolin Braun Bürgermeisterin in Dietfurt, sei das sozialdemokratische Glück trotz mancher Schattenseiten bei der Kommunalwahl komplett und könne die SPD gestärkt in den Europawahlkampf ziehen.
Bei den Stichwahlen gehe es nicht in erster Linie um eine Partei oder eine Wählergruppierung, sondern vorrangig immer um ganz konkrete Zukunftsaufgaben in den jeweiligen Gemeinden und Landkreisen und die Frage, wem die Wählerinnen und Wähler es zutrauen, eine Gemeinde oder einen Landkreis zu führen. Die SPD sei auch in Bayern eine Rathauspartei und nicht nur in Großstädten wie München und Nürnberg über Jahrzehnte hinweg erfolgreich gewesen, weil sich die Wählerinnnen und Wähler darauf verlassen können, dass sich SPD-Kommunalpolitiker an den Interessen der Mehrheit orientieren und nicht irgendwelche Einzelinteressen vertreten. Das unterscheide die SPD von den vielen Wählergruppierungen, bei denen niemand wisse, wofür und wogegen sie eigentlich seien.