Großartigen Einsatz der Malteser-Ortsgruppe Grafentraubach/Unterdeggenbach

Veröffentlicht am 23.11.2012 in Allgemein

Malteser: rund 900 Jahre im Dienste der Menschen
Verleihung des Ehrenamtspreises der SPD-Marktratsfraktion Schierling

MdL Reinhold Perlak würdigte in seiner Laudatio die Verdienste des Malteser Hilfswerks um die Menschen in aller Welt, vor allem auch für die Menschen in der Region. Er erinnerte an den großen Beitrag der Malteser bei der Hilfe und Betreuung der weit über 10.000 Flüchtlinge und Vertriebenen in seiner Heimatstadt Straubing nach 1945.

Begonnen aber hatte die Geschichte des Malteser-Ordens vor über 900 Jahren als Orden vom Spital des hl. Johannes zu Jerusalem. Die Jahrhunderte dauernden Kämpfe mit den Türken führten den Exodus des ursprünglichen Ritterordens vom heiligen Land über Zypern und Rhodos nach Malta vor knapp 500 Jahren. Nach der Vertreibung durch Napoleon 1799 kehrten sie nach dem Sturz des Kaisers in ihr altes Zentrum zurück.

Für die SPD sah Perlak die zentrale Aufgabe ihrer 150-jährigen Geschichte, Menschlichkeit und Soziales zum Fundament unserer Gesellschaft zusammenzufügen. Der Malteser-Ortsgruppe wünschte der SPD-Abgeordnete, „dass sie den idealistischen und kreativen Geist behalten mögen und auch den notwendigen Nachwuchs gewinnen.“ Marktrat Armin Buchner erinnerte in seiner kurzen Begründungsrede den großartigen Einsatz der Malteser-Ortsgruppe für die Menschen im Labertal mit über 200 Einsätzen alleine in den ersten zehn Monaten 2012 und überreichte den Scheck zusammen mit MdL Reinhold Perlak und Madlen Melzer an Stefan Hurzlmeier. Dieser schilderte kurz in seiner Dankesrede die vielfältige Arbeit der Ortsgruppe von den Rettungseinsätzen mit über 2.500 ehrenamtlichen Sanitätsstunden bis hin zu den Schulungen und der Jugendarbeit. Ganz oben auf der Wunschliste der Ortsgruppe stehe ein neues Einsatzfahrzeug.

 

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.