Gleichberechtigung von Frauen in der Wissenschaft muss deutlich mehr Fahrt aufnehmen

Veröffentlicht am 19.10.2016 in Presse

Das heutige Öffentliche Fachgespräch im Ausschuss für Bildung und Forschung macht für MdB Marianne Schieder wieder einmal deutlich: „Die Lage hat sich verbessert, aber die Gleichstellung von Frauen in Wissenschaft und Forschung geht zu langsam voran.“ Weitere Maßnahmen wie ein Professorinnenprogramm III und geeignete Programme der Frauenförderung im Bereich des nicht-professoralen Personals müssten folgen.

Noch immer haben Frauen in Wissenschaft und Forschung nicht dieselben Chancen wie Männer. Zwar stieg ihr Anteil in der Professorenschaft in den letzten Jahren langsam an. Für MdB Marianne Schieder ist das aber nicht genug: „Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten wollen nicht einfach zusehen und auf den Wandel hoffen, sondern aktiv für mehr Chancengleichheit sorgen.“

Darum fordert die SPD-Abgeordnete, das Professorinnenprogramm über das Jahr 2017 hinaus fortzuführen und auszubauen. Nur so könnten die ersten Erfolge bei der Gleichstellung in der Wissenschaft verstetigen werden. In den kommenden Jahren müssen zahlreiche Professuren neu besetzt werden, da viele Professoren emeritiert werden. „Darum wollen wir zügig weitere Anreize setzen, damit dieses Zeitfenster für Frauen genutzt wird. Aber auch im Bereich der sogenannten Post-Doc-Phase und auf Ebene des nicht professoralen Personals müssen Frauen über geeignete Programme gezielt gefördert werden“, so MdB Marianne Schieder weiter.

Bei der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses habe die SPD-Bundestagsfraktion schon wichtige Schritte durchsetzen können. „Das Tenure-Track-Programm und die Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes helfen jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern beim Einstieg in ihre Karriere. Genauso wie die Expertinnen und Experten des Fachgesprächs sehen wir noch Potential, um gerade Frauen in dieser kritischen Berufsphase besser zu unterstützen“, erklärt MdB Marianne Schieder. Wie in anderen Bereichen auch dürfe die Gründung einer Familie für Frauen nicht zum ungewollten Ausscheiden aus Wissenschaft und Forschung führen.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.