Generalsekretärin der SPD spricht bei der Mahnwache in Niederaichbach

Veröffentlicht am 16.04.2011 in Umwelt

MdL Natascha Kohnen, Generalsekretärin der SPD Bayern

Natascha Kohnen, Landtagsabgeordnete und Generalsekretärin der SPD wird am Montag auf der 35. Mahnwache in Niederaichbach sprechen. Eine Woche vor dem 25. Jahrestag der Atomkatastrophe in Tschernobyl wird sie die Menschen vor Ort dabei unterstützen, die ein Abschalten von Isar 1, eine Rücknahme der Laufzeitverlängerung und einen Ausstieg aus der Kernenergie haben wollen. Beim Betrieb der fünf bayerischen Reaktoren entstehen jährlich 140 Tonnen hochradioaktive, abgebrannte Brennelemente. Hinzu kommen ca. 300 Kubikmeter radioaktive Betriebsabfälle pro Jahr. Ungeklärt ist aber nach wie vor die Frage, wo die Endlagerung des Atommülls erfolgen soll. Derzeit gibt es kein sicheres Endlager und wiederholt wurde festgestellt, dass im Atommülllager Asse erhöhte Strahlung gemessen wurde.

Bereits Anfang Oktober war Natascha Kohnen zu einer Anti-Atom-Aktion in Landshut, um gemeinsam mit den Genossen vor Ort Unterschriften gegen die Laufzeitverlängerung zu sammeln. Treffpunkt für die Mahnwache ist wie immer um 18.00 Uhr am Rathaus in Niederaichbach.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.