Gemeinsam gegen Atomkraft

Veröffentlicht am 25.05.2011 in Umwelt

Die SPD-Kreisvorsitzenden aus Deggendorf und Landshut, Ewald Straasser und Ruth Müller mit BN-KV Georg KestelK

SPD und Bund Naturschutz rufen zur Demo in Landshut auf

Hengersberg.
Um der Forderung nach einem Atomausstieg bis spätestens 2017 und insbesondere der Angst vor der Wiederaufnahme der momentan stillgelegten Atommeiler Nachdruck zu verleihen, sind am 28. Mai in 21 Städten Anti-Atomkraft-Demonstrationen geplant. Das „Bündnis für Atomausstieg“ ruft in Landshut zur Großdemonstration für unsere Region auf.

Zum „Bündnis für Atomausstieg“ (BüfA) haben sich der Bund Naturschutz, die Bürgerinitiative Isartal, das Bürgerforum gegen Atomkraftwerke, die Grünen, SPD und ÖDP zusammengeschlossen. Unterstützt werden diese Organisationen zudem von fast 40 weiteren Organisationen wie der Katholischen und Evangelischen Kirche, Frauenbund, Landjugend, Freie Wähler, ÖDP und IG Metall. Kernforderung ist die dauerhafte Stilllegung des Atomkraftwerkes Isar I. Dieses liegt in der direkten Einflugschneise des Münchner Flughafens und ist laut einem Gutachten nur unzureichend gegen Flugzeugabstürze geschützt.

Viele Bürger wollen dieses Risiko nicht länger hinnehmen. Die Reaktorkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima hätten die Auswirkungen gezeigt. Zudem hinterlasse Atommüll den nachfolgenden Generationen eine unverantwortliche Bürde. Ein großer öffentlicher Druck soll die Politiker vom Willen der Bürger überzeugen.
Organisiert wird die Demonstration in Landshut von SPD- Kreisvorsitzendem Ewald Straßer in enger Zusammenarbeit mit Kreisvorsitzender Ruth Müller aus Landshut, Georg Kestel, Kreisvorsitzender Bund Naturschutz, Kurt Bayer, Mitglied der Bundesvorstandschaft des Umwelt- und Verbraucherverbandes VCD, sowie von der Kreisgruppe Deggendorf des Landesbunds für Vogelschutz.

Die Demo am Samstag, 28. Mai, beginnt um 13 Uhr mit Auftaktkundgebungen an der Ringlstecherwiese (Wittstraße), im Stadtpark an der Luitpoldstraße und in der Grünanlage (Bauhofstraße) Nähe Podewils-Isarbrücke/City Center in Landshut. Anschließend ziehen alle Demonstranten in Form eines Sternmarsches zur Landshuter Altstadt vor die Martinskirche. Um 14 Uhr findet die Abschlusskundgebung mit Redebeiträgen, Musik und Infoständen in der Landshuter Altstadt statt.
- ni / Deggendorfer Zeitung, 25. Mai 2011

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.