„Allen rechten Tendenzen die Stirn bieten“

Veröffentlicht am 21.05.2011 in Kreisvorstand

War sehr beeindruckt: SPD-Kreisvorsitzender Heinz Uekermann (4.v.l.) mit Johannes Faden, OV- Vors. Geiselhöring (2.v.l.)

Im Vorfeld der SPD-Kreisvorstandssitzung am Dienstag in Geiselhöring stand ein Besuch der Ausstellung "...gerade Dich, Arbeiter, wollen wir" auf dem Programm. Sichtlich entsetzt reagierten die Besucher auf die dokumentierten Geschehnisse am 2. Mai 1933. An diesem Tag waren in einem Überraschungscoup die Gewerkschaftshäuser gestürmt, Gewerkschafter – wie auch SPD-Mitglieder gefangen, verhaftet gefoltert und ermordet worden. Und das genau einen Tag, nachdem in unzähligen Aufmärschen der Tag der Arbeit, der von den Nazis zum „Tag der nationalen Arbeit“ umbenannt worden war, begangen worden ist.

"Damals wie heute zeigen die Nazis sich zunächst als sozial und bürgernah,
schaut man aber in die Programme sieht man, sie haben sich von ihrer
irregeleiteten Programmatik bis heute keinen Millimeter entfernt" so
Kreisvorsitzender Heinz Uekermann. "Jeder Form von rechtextremen Tendenzen muss die Stirn geboten werden. Jeder ist aufgerufen, für Demokratie und Freiheit aber auch für Mitbestimmung der Arbeitnehmer einzustehen - auch an der Wahlurne".

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.