Gemeinsam für die Elektrifizierung der Bahnstrecke Hof-Regensburg

Veröffentlicht am 07.04.2010 in Verkehr

MdEP Ismail Ertug: Korridor Magdeburg - Halle - Hof bis Regensburg nicht gefährden

Die Nachricht, die Elektrifizierung der Bahnlinie Hof-Regensburg voranzutreiben, hat
der bayerische Europaabgeordnete Ismail Ertug mit Freude vernommen. "Dies ist ein sehr effizientes und wichtiges Projekt für unsere Region und wir müssen dafür Sorge tragen, dass es sobald wie möglich in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen wird" betonte der oberpfälzische Verkehrsexperte Ertug. Derzeit wird im Verkehrsausschuss des Europäischen Parlaments in Brüssel die Verordnung für die Einrichtung von Güterverkehrskorridoren diskutiert. Die Umsetzung dieser Verordnung würde auch direkten Einfluss auf solche Projekte, wie eben die Elektrifizierung der Bahnlinie Hof-Regensburg in Bayern haben.

Die Europäische Kommission schlägt nämlich vor, dass Korridore für den Schienengüterverkehr genau festgelegt werden sollen.
"Eine solche starre Festlegung würde den Eisenbahnverkehrsunternehmen und
Infrastrukturbetreibern die Flexibilität nehmen. In einem solchen Fall wäre der bereits
bestehende Ausweichkorridor über Magdeburg - Halle - Hof bis nach Regensburg
gefährdet
" so der sozialdemokratische Europapolitiker Ertug.

Abschließend fügte der Verkehrsexperte hinzu: "Um den Ausweichkorridor nicht weiter zu gefährden, mache ich mich persönlich dafür stark, dass die Festlegung der konkreten Streckenführung in den Zuständigkeitsbereich der nationalen Infrastrukturbetreiber fallen wird." Die Verordnung zu den Güterverkehrskorridoren wird voraussichtlich im Juni dieses
Jahres im Plenum in Straßburg abgestimmt.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.