Gebietsförderung für Ostbayern in Gefahr?

Veröffentlicht am 26.05.2012 in Bundespolitik

Marianne Schieder fordert Aufklärung über die Zukunft der GA-Fördergebiete

Nach den in den letzten Tage bekannt gewordenen Daten aus dem Bundeswirtschaftsministerium zur Abgrenzung der künftigen Fördergebiete der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" besteht die realistische Gefahr, dass die bisher als förderwürdig eingestuften Regionen in Ostbayern künftig aus der Förderkulisse fallen. Die Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder hat sich deshalb an Wirtschaftsminister Philipp Rösler gewandt und dringend um Offenlegung der Strategie der Bundesregierung gebeten

"Die betroffenen Regionen und die dort ansässige mittelständische Wirtschaft haben ein berechtigtes Anrecht darauf zu erfahren, wie es mit der Gemeinschaftsaufgabe weitergeht," führt die Abgeordnete aus.

Falls die Förderwürdigkeit für Ostbayern entfallen sollte, zeichnet sich ein äußert nachteiliges Szenario ab: Die Regionen verlieren ihren Förderstatus, gleichzeitig bleibt die Förderwürdigkeit von Regionen in Thüringen, Sachsen und der Tschechischen Republik (im Rahmen europäischer Förderprogramme) erhalten. Konsequenz wäre, neben dem Wegfall der Förderung an sich, ein nicht hinzunehmendes, weil eklatantes Fördergefälle.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.