Marianne Schieder fordert Aufklärung über die Zukunft der GA-Fördergebiete
Nach den in den letzten Tage bekannt gewordenen Daten aus dem Bundeswirtschaftsministerium zur Abgrenzung der künftigen Fördergebiete der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" besteht die realistische Gefahr, dass die bisher als förderwürdig eingestuften Regionen in Ostbayern künftig aus der Förderkulisse fallen. Die Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder hat sich deshalb an Wirtschaftsminister Philipp Rösler gewandt und dringend um Offenlegung der Strategie der Bundesregierung gebeten
"Die betroffenen Regionen und die dort ansässige mittelständische Wirtschaft haben ein berechtigtes Anrecht darauf zu erfahren, wie es mit der Gemeinschaftsaufgabe weitergeht," führt die Abgeordnete aus.
Falls die Förderwürdigkeit für Ostbayern entfallen sollte, zeichnet sich ein äußert nachteiliges Szenario ab: Die Regionen verlieren ihren Förderstatus, gleichzeitig bleibt die Förderwürdigkeit von Regionen in Thüringen, Sachsen und der Tschechischen Republik (im Rahmen europäischer Förderprogramme) erhalten. Konsequenz wäre, neben dem Wegfall der Förderung an sich, ein nicht hinzunehmendes, weil eklatantes Fördergefälle.