Ganztagsschulangebot ausbauen – Kooperationsverbot beenden

Veröffentlicht am 19.09.2016 in Presse

Individuelle Förderung, Lernen im eigenen Tempo und ein guter sozialer Klassenzusammenhalt – all das schätzen Eltern an Ganztagsschulangeboten laut einer aktuellen repräsentativen Umfrage der Bertelsmann-Stiftung. Schon lange fordert MdB Marianne Schieder, den Ausbau von Ganztagsschulen in einer nationalen Bildungsallianz und durch die Abschaffung des Kooperationsverbotes voranzutreiben.

Die neue Umfrage der Bertelsmann-Stiftung fördert zu Tage, dass sich viele Eltern Ganztagsschulen wünschen. Durch die Bank schneiden diese bei der Elternzufriedenheit besser ab als Halbtagesangebote. „Darum müssen wir den Ausbau im Rahmen einer nationalen Bildungsallianz deutlich beschleunigen“, erklärt die SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder.

Erste Impulse habe die rot-grüne Bundesregierung vor zehn Jahren in einem Ganztagsschulprogramm gesetzt. Seitdem wachse der Anteil dieser Schulart zwar deutschlandweit an, jedoch zu langsam und von Bundesland zu Bundesland sehr unterschiedlich. „Ich bleibe darum dabei: Das Kooperationsverbot im Schulbereich muss fallen“, fordert MdB Marianne Schieder. Nur so könne der Bund zukünftig einen angemessen Beitrag für eine flächendeckend gute Bildung leisten und den Ganztagsschulausbau vorantreiben.

Laut Umfrage beklagen noch immer 32 Prozent der Eltern, dass es in ihrer Nähe keine Ganztagsschule gibt. Bereits im April dieses Jahres hatte die Bertelsmann-Stiftung in einer Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen die Erfolge dieser Schulform belegt. Darum kritisiert MdB Marianne Schieder den Berliner Koalitionspartner: „Die Union muss ihren Widerstand gegen eine Beteiligung des Bundes an der Bildung endlich aufgeben. Nur so können wir den Bedürfnissen von Schulkindern und Eltern gerecht zu werden.“

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.