Fukushima bedeutet: "Isar 1 abschalten"

Veröffentlicht am 20.03.2011 in Umwelt

SPD aus Stadt und Landkreis Landshut auf der Count-Down-Veranstaltung für Isar 1 am 19.03 präsent

Viele SPD-Fahnen wehten am Samstag vor dem Rathaus in der Landshuter Altstadt, als es wieder einmal hieß: "Count-Down-für-Isar1". Das Bündnis für Atomausstieg (BüfA) hatte wieder zur Demo eingeladen. Mit MdEP Ismail Ertug sprach ein SPD-Europapolitiker über die weltweite Bedeutung der atomaren Katastrophe in Japan.

"Die Energieversorung der Zukunft werden alle Staaten weltweit überdenken", so Ertug. Er forderte Bundeskanzlerin Merkel auf, sich bei der G20-Konferenz für einen Atomausstieg stark zu machen und den Einsatz der erneuerbaren Energien stärker zu fördern.

Über 1000 Menschen hatten sich in Landshut eingefunden, um zum einen ihr Mitgefühl für die von einer Dreifach-Katastrophe erschütterten Japaner zu bekunden. Aber auch, um nachhaltig darauf zu drängen, dass Isar 1 für immer abgeschaltet bleibt. Ein dreimonatiges Moratorium bedeutet noch lange keine Änderung der atomlobbyfreundlichen Politik der Union.

Die SPD hatte an einem Tisch Unterschriftenlisten zur "Energiewende jetzt!" ausgelegt - der Andrang war riesengroß. Die Bürgerinnen und Bürger standen an, um sich eintragen zu können.

Am Samstag, 26. März findet in München eine Großdemonstration statt. Beginn ist um 14.00 Uhr auf dem Odeonsplatz. Weitere Infos hierzu folgen in Kürze.

 

Homepage SPD Landkreis Landshut

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.