Für Vielfalt und gegen Rechtsextremismus - Aufruf zur Mahnwache am 12. Dezember

Veröffentlicht am 07.12.2011 in AntiFa/Migration

Mehr Offenheit - mehr Demokratie und mehr Freiheit ist die Antwort der SPD auf Rechtsextremismus

Die Mitglieder der SPD im Landkreis Landshut beteiligen sich am Montag, 12. Dezember an der Mahnwache unter dem Motto: ‘”Im Raum Landshut ist kein Platz für Nazis”. Ab 18.00 Uhr findet vor dem Landshuter Rathaus die Mahnwache statt, die vom Runden Tisch gegen Rechts organisiert wird. Gemeinsam soll so ein Zeichen gesetzt werden, dass in unserer Region Werte wie Toleranz und Weltoffenheit Bestand haben. Die SPD im Landkreis Landshut unterstützt die Initiative des Runden Tisches und hat in den vergangenen Jahren selbst einige Informationsveranstaltungen gegen Rechtsextremismus organisiert. Die SPD-Kreisvorsitzende Ruth Müller war in den letzten Tagen beim Bundesparteitag der SPD als Delegierte in Berlin.

Gleich zu Beginn des Parteitags wurde nach der Rede des norwegischen Ministerpräsidenten Jens Stoltenberg eine Resolution gegen Rechtsextremismus beschlossen, in der es unter anderem heißt: „Seit fast 150 Jahren steht die SPD für eine demokratische, offene, tolerante und von Solidarität und sozialem Zusammenhalt geprägte Gesellschaft. Für die Sozialdemokraten bedeutet Demokratie die Gewährleistung individueller Freiheit, umfassender gesellschaftlicher Teilhabe, Schutz von Minderheiten und sozialem Ausgleich.

Die SPD ist stolz auf unsere von kultureller Vielfalt geprägte Einwanderungsgesellschaft. Wir lassen es nicht zu, dass Rassisten und Rechtsextremisten unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt und unsere Demokratie zerstören.“

Solch eine Gesellschaft ist angreifbar und verletzlich. Sie ist darauf angewiesen, dass überzeugte Demokraten sich unterhaken und keinen Fuß breit weichen vor den Angriffen der rechten Demagogen, Schläger und Mörder auf unsere freiheitlich demokratische Grundordnung. Demokratien müssen wehrhaft sein: Gemeinsam werde man sich wehren gegen jedwede Form von Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus, Diskriminierung und Gewalt. Die Antwort der SPD lautet: Solidarität und Zivilcourage. Wichtig sei es, rassistische und rechtsextreme Einstellungen in der Gesellschaft bekämpfen und Rassisten und Rechtextremisten zu überwachen, überführen und verurteilen. Die Delegierten des Bundesparteitags stimmten auch geschlossen für ein NPD-Verbotsverfahren.

 

Homepage SPD Landkreis Landshut

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.