Frei von Furcht in Deutschland leben - Kein Platz für Rechtsextremismus

Veröffentlicht am 05.12.2011 in AntiFa/Migration

Mahnwache zum Gedenken der Todesopfer rechtsextremer Gewalt

Die Allianz gegen Rechtsextremismus der Metropolregion Nürnberg ruft in allen ihren Mitgliedstädten zu Gedenkmahnwachen für die Todesopfer der Neonazis auf. Am Luitpoldplatz in Sulzbach-Rosenberg findet die Gedenkveranstaltung am Tag der Menschenrechte, dem 10.12.2011 um 16:30 Uhr statt.

Veranstalter der Mahnwache ist die Stadt Sulzbach-Rosenberg.
Die Plattform gegen Rassismus und Menschenverachtung wird an alle Teilnehmer der Mahnwache große Todesanzeigen mit dem Namen eines Todesopfers und dem Tag der Ermordung verteilen.
Laut WELT-ONLINE vom 20.11.2011 und der Amadeo-Antonio-Stiftung sind dies seit 1990 182 Opfer!



Wir bitten die Teilnehmer, Kerzen mitzubringen, damit wir mit den Todesanzeigen und den Kerzen ein deutlich sichtbares Zeichen setzen können.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.