„Frieden ist nicht alles – aber ohne Frieden ist alles nichts“

Veröffentlicht am 14.06.2009 in Europa

Rosi und Bruno Mieslinger, MdL Johanna Werner-Muggendorfer, MdEP Martin Schulz, Ruth Müller.

Mit diesem klaren Bekenntnis zur europäischen Idee warb am Samstag der Spitzenkandidat der Bundes-SPD MdEP Martin Schulz für die Europawahl am kommenden Sonntag. Auch Vertreter aus dem Wahlkreis 228 – Landshut-Kelheim waren zur niederbayernweiten Kundgebung ins Schwanenkirchener Festzelt gefahren und nutzten anschließend die Gelegenheit zu einem kurzen Gespräch mit dem langjährigen Europaabgeordneten und Fraktionsvorsitzenden der Sozialdemokratischen Fraktion. „Europa braucht gemeinsame Regeln und starke soziale Rechte, um Lohn- und Sozialdumping endlich einen Riegel vorzuschieben und gemeinsam den sozialen Fortschritt in Europa zu organisieren“.

Gemeinsam mit dem niederbayerischen Kandidaten der SPD für die Europawahl Christian Flisek betonte er ausdrücklich, dass hierzu unter anderem vor allem auch die Sicherung des Fortbestandes der örtlichen Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken in den Regionen gehöre. Eine Privatisierung käme für ihn nicht in Frage. Was Privatbanken mit dem von ihnen praktizierten Casino-Kapitalismus anrichten, müssten jetzt alle Menschen durch die Finanz- und Wirtschaftskrise ausbaden. Die Sparkassen mit ihrer regionalen Ausrichtung und der Kontrolle durch die Kommunen wären hier Felsen in der Brandung und hätten sich bewährt. Gleiches gelte unbedingt auch für das Trinkwasser. Wer, wie die CSU und die FDP, nicht ausschließe auch das Trinkwasser auf dem offenen Kapitalmarkt zu handeln und in die Hände von Privaten oder gar internationalen Konzernen zu geben, der nimmt bewusst vorsätzlich in Kauf, dass das Grundnahrungsmittel Wasser zum unbezahlbaren Spekulationsobjekt wird.

„Demokratie lebt davon, dass die Menschen zur Wahl gehen und mitmachen“ – stellten die beiden Kreisvorsitzenden aus Landshut und Kelheim, Ruth Müller und MdL Johanna Werner-Muggendorfer fest und gerade bei der Europawahl gelte es die Menschen zu mobilisieren, von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.