Franz Maget besucht die Kaminkehrer-Innung

Veröffentlicht am 11.01.2011 in Umwelt

Gesprächsrunde bei den Kaminkehrern mit MdL Franz Maget (rechts)

Der Landtagsabgeordnete sprach wichtige Themenschwerpunkte an
Franz Maget, Landtagsabgeordneter der SPD und Zweiter Vizepräsident des Bayerischen Landtags besuchte am Montagnachmittag die Kaminkehrer-Innung Niederbayern in Rimbach.

Der Obermeister der Kaminkehrer-Innung Richard Hettmann freute sich Franz Maget, Landrat Heinrich Trapp, Markus Schlichter, den technischen Berater vom Landesverband Bayern der Kaminkehrer zu begrüßen.
Des Weiteren hieß Hettmann die Gemeinderäte Erich Galliwoda, Sebastian Gruber, die Pressevertreter und alle anwesenden Gäste herzlich willkommen.

Der Kurzbesuch wurde zu einem informativen Erfahrungsaustausch zwischen den Schornsteinfegern und der Politik ausgiebig genutzt.
Insbesondere war ein Themenschwerpunkt die Neunovellierung nach EU-Recht des Schornsteinfegerrechts und das Erneuerbare Engergiegesetz sowie dessen Kontrolle. Hier nimmt Baden-Württemberg aus Sicht von Markus Schlichter eine Spitzenposition in Deutschland ein. Schlichter stellte fest, dass je länger die Heizperiode dauert, sich leider auch die Anzahl der Brände erhöhen würde und es dringend erforderlich wäre, dass alle Haushalte mit installierten Rauchwarnmeldern ausgestattet sein würden.

Franz Maget wies darauf hin, dass leider jedes Jahr etwa 50 Personen in Bayern aufgrund des Fehlens dieser Feuermelder das Leben verlieren. Man sei bemüht, dies auch in Bayern zur Pflicht zu machen. Die Schornsteinfeger wollen dies durch ihre fachliche Stellungnahme unterstützen und damit die Sicherheit erhöhen. Landrat Heinrich Trapp verwies auf einen Wohnhausbrand in Landau vor ein paar Jahren, bei dem vier Menschenleben, zu beklagen waren, welche durch diese Brandmelder hätten vermieden werden können. Nach der Besprechung im Sitzungssaal der Innung, ging es in den Keller. Hier besichtigte man den Schulungsraum für feste Brennstoffe, in dem unterschiedliche Heizungssysteme integriert sind, bevor sich die Teilnehmer dieses informativen Gedankenaustausches verabschiedeten. Interessant ist, dass die Kaminkehrer-Innung in ihrem Schulungscenter in Rimbach umfangreiche diverse Seminare abhält, aber hier auch die Gesellen- wie auch Meisterprüfungen stattfinden. Jeder Kaminkehrer wird an sechs Tagen im Jahr hier geschult und zwar nicht nur die „Glücksbringer“aus Niederbayern, die Teilnehmer kommen aus dem gesamten Bundesgebiet sowie auch aus den europäischen Nachbarländern.

Durch fachliche Kompetenz hat man sich einen sehr guten Namen nicht nur Bayern- und Deutschlandweit gemacht, so dass die Kaminkehrer-Innung Niederbayern zuversichtlich in die Zukunft schauen kann.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.