
Landshuter SPD beim politischen Aschermittwoch in Vilshofen

Landshuter SPD beim politischen Aschermittwoch in Vilshofen
Die SPD aus Stadt und Landkreis Landshut war mit zahlreichen Teilnehmern beim politischen Aschermittwoch der bayerischen SPD in Vilshofen vertreten. Die beiden Vorsitzenden aus Stadt und Landkreis Landshut, Anja König und Ruth Müller hatten im Vorfeld für die Veranstaltung geworben und Mitfahrgelegenheiten organisiert, um beim Aschermittwochs-Debüt des Bundesvorsitzenden Sigmar Gabriel live dabei zu sein.
Pointiert hat der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel den krassen Fehlstart der schwarz-gelben Bundesregierung im vollbesetzten Wolferstetter Keller in Vilshofen seziert. Und mit deutlichen Worten hat Sigmar Gabriel Westerwelles Sozialneiddebatte angegriffen: Schwarz-Gelb will sich den Staat zur Beute für die eigenen Klientelinteressen machen, auf Kosten der Allgemeinheit. Denn die wirklichen Sozialschmarotzer und Sozialbetrüger sind die, die Annehmlichkeiten wie Sicherheit, sozialen Frieden, kulturelles Leben und einen gut ausgebauten Sozialstaat genießen wollen, aber wenn es um die Beteiligung an Kosten geht, ihr hohes Vermögen heimlich still und leise auf Schweizer Nummernkonten verschwinden lassen.
Gabriel erinnerte auch daran, dass die CSU eine beträchtliche Spende der Mövenpick-Hotelkette erhalten habe. "Flick - Zwick - Mövenpick - das passe gut in die Tradition der CSU", so Gabriel.
Der bayerische SPD-Vorsitzende Florian Pronold erinnerte in seiner Rede an das Bankabenteuer der bayerischen Staatsregierung, mit dem in Kärnten mehr als 3, 7 Milliarden Euro in den Sand gesetzt wurden. In Kärnten gibt es jetzt für Jugendliche zum 18. Geburtstag 1000 Euro "Startgeld", bezahlt aus Bayern, während bayerische Studenten mit 500 Euro Studiengebühren pro Semester belastet würden, so Pronold.
Nach der Kundgebung nutzen die SPD-Mitglieder aus Landshut die Gelegenheit, mit dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der SPD im Bundestag, Florian Pronold ins Gespräch zu kommen.
Homepage SPD Landkreis Landshut
Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.
- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.
Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.
Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.
Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.
Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!
Vortrag 1: Langquaid Vortrag 2: Geiselhöring Vortrag 3: Rottenburg Vortrag 4: Straubing Vortrag 5: Aufhausen --------------------------------- Dröscher- Preis 2011 - "SPD erneuert sich" AK- Labertal erringt Platz 3 beim Bundesparteitag in Berlin Unterstützervideo I Unterstützervideo II Unterstützervideo III Unterstützervideo IV >Unser Wettbewerbsbeitrag: Wider das Vergessen - Zivilcourage heute Bilderimpressionen vom Stand der Labertaler SPD
Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.