Europas Jugend braucht eine Arbeitsplatzgarantie!

Veröffentlicht am 15.01.2013 in Europa

Europäisches Parlament diskutiert Kommissar László Andors Jugendgarantie

Der Kommissar für Soziales und Beschäftigung, der ungarische Sozialdemokrat László Andor, hat im EU-Parlament seine Pläne für eine europäische Strategie gegen Jugendarbeitslosigkeit vorgestellt. Viele Abgeordnete begrüßen die Pläne des ungarischen Kommissars. "Ausgerechnet die jungen Menschen in der EU sind am stärksten von Arbeitslosigkeit bedroht - in südeuropäischen Ländern betrifft das zum Teil mehr als die Hälfte der Jugendlichen", schildert Ismail Ertug, SPD-Europaabgeordneter für die Oberpfalz und Niederbayern, die dramatische Lage in Europa.

Als Teil des Maßnahmenpakets sieht Andor auch eine Jugendgarantie vor, die Jugendlichen innerhalb von vier Monaten nach Eintritt in die Arbeitslosigkeit eine Arbeitsstelle, einen Aus- oder Weiterbildungsplatz zusichern soll. "Wir Sozialdemokraten sind dafür, dass die Vorbildmodelle aus Österreich und Finnland in der gesamten EU Nachahmung finden. Nur wenn den Jugendlichen eine Perspektive gegeben wird, können wir soziale Stabilität garantieren", spricht sich Ertug entschieden für die Pläne des Kommissars aus.

"Gerade in Südeuropa muss jedoch eine Abkehr vom Spardiktat hin zu konjunkturfördernden Maßnahmen vollzogen werden. Ohne einen solchen Schritt hat die Jugendgarantie dort keine Chance", mahnt Ismail Ertug vor einer Fortsetzung der blinden Sparpolitik im Angesicht der Eurokrise.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.