Europaabgeordneter Ismail Ertug holt Europäischen Bürgerpreis nach Passau

Veröffentlicht am 09.06.2015 in Presse

Meral Tekin, Bernhard Roos, MdL, Perdita Wingerter, Vorsitzende von Gemeinsam leben und lernen in Europa, Ismail Ertug

Auf Vorschlag des Europaabgeordneten Ismail Ertug wurde der Verein Gemeinsam leben und lernen in Europa für den Europäischen Bürgerpreis 2015 vorgeschlagen und als einer von vier deutschen Preisträgern ausgewählt. Mit diesem Preis werden besondere Leistungen für die europäische Zusammenarbeit und die Förderung der gemeinsamen Werte ausgezeichnet. Die Preisträger wurden aus den 74 von den nationalen Jurys eingereichten Kandidaten ausgewählt.

„Ich freue mich riesig, dass Gemeinsam leben und lernen in Europa e.V. diese Auszeichnung erhalten hat und möchte meine besten Glückwunsche aussprechen. Der Verein leistet einen wichtigen Beitrag darin, die Europäische Idee auf lokaler Ebene mit Leben zu füllen!“, so Ismail Ertug begeistert.

Auch die Vorsitzende des Vereins, Perdita Wingerter, freut sich ganz besonders über den Preis:

„Ich war total überrascht und habe mich unglaublich gefreut. Dieser Preis ist eine enorme Anerkennung für unser Engagement. Vor allem freut es mich, dass ein kleiner regionaler Verein wie Gemeinsam leben und lernen in Europa vom Europäischen Parlament wahrgenommen und wertgeschätzt wird.“

Der Verein wurde bereits im Jahr 2014 mit der Europalilie für sein besonderes Engagement ausgezeichnet. Er setzt sich mittels zahlreicher Projekte dafür ein Diskriminierung und Ungleichheiten in Gesellschaft, Bildung und Arbeitswelt zu beseitigen und die Chancengleichheit für alle zu erreichen sowie die Kooperation zwischen den Menschen in Europa zu fördern.

Das deutsche Informationsbüro des Europäischen Parlaments organisiert bereits Ende September eine Preisverleihung des Europäischen Bürgerpreises in Berlin mit Übergabe der Medaille. Nach den nationalen Preisverleihungen findet eine gemeinsame feierliche Zeremonie, wo alle PreisträgerInnen anwesend sein werden, am 14. und 15. Oktober 2015 im Parlament in Brüssel statt.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.