Europa: Sozial stark!

Veröffentlicht am 26.04.2009 in Europa

SPD startet heiße Phase des Europawahlkampfes

„Die Europawahl 2009 wird die Richtungsentscheidung, wohin sich die bisherige Wirtschafts- und Währungsunion hinbewegt“. Das ist die einhellige Meinung der niederbayerischen SPD-Bezirksvorstandsmitglieder und SPD-Delegierten, die am Samstag am Europa-Parteitag der Bayern-SPD im Gewerkschaftshaus in München teilnahmen.

Zusammen mit dem bayerischen SPD-Europageordneten Wolfgang Kreissl-Dörfler und dem niederbayerischen SPD-Europakandidaten Christian Flisek aus Passau kämpft die SPD Niederbayern für ein starkes und sozial gerechtes Europa der Zukunft. Die marktradikale Wirtschaftideologie mit dem Irrglauben, dass der Markt alles besser regle, hat total abgewirtschaftet, was die Verwerfungen durch die Finanzkrise deutlich aufzeigen, so Flisek. Deshalb ist die steht die SPD mit ihren Schwesterparteien in der Sozialdemokratischen Partei Europas (SPE) für eine Ergänzung der Wirtschafts- und Währungsunion durch eine „Sozialunion“.
Nur mit der SPD wird es wirklich mit sozialen Mindeststandards bei Löhnen, Arbeitnehmerrechten, klaren Regeln für die Finanzwirtschaft, vorausschauenden Verbraucherschutz und Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft.
Die Herausforderungen der Zukunft für ein soziales und demokratisches Miteinander in Europa brauchen wir, um die Herausforderungen der Zukunft in Sozial-, Wirtschafts-, Sicherheits- und Klimapolitik können wir mit rein nationalen Maßnahmen nicht mehr erreichen. Dazu brauchen wir den Zusammenhalt aller Bürgerinnen und Bürger in Europa und kein Kochen rein parteipolitischer Süppchen wie bei der CSU, die derzeit allen alles verspricht, obwohl sie genau weiß, dass sie das nicht halten kann. Deshalb sind die Interessen der Bürger Bayerns, Deutschlands und Europa bestens aufgehoben, erklärte der stellvertretende SPD-Bezirksvorsitzenden Reinhold Perlak beim Europa-Parteitag in München.

Foto: Die niederbayerischen SPD-Delegierten und SPD-Bezirksvorstandsmitglieder mit den stellv. SPD-Bezirksvorsitzenden Reinhold Perlak MdL und Harald Unfried, dem bayerischen SPD-Vorsitzenden Ludwig Stiegler MdB , Christian Flisek und Wolfgang Kreissl-Dörfler MdEP

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.