Engagiert gegen den Rechtsextremismus

Veröffentlicht am 02.12.2011 in AntiFa/Migration

Friedrich-Ebert-Stiftung betreibt Aufklärungsarbeit

"Rechtsterrorismus", "Neonazi-Mordserie", "Ausländerhass" – Besorgniserregendes berichten derzeit die Medien und die Politik berät die Konsequenzen. Unabweisbar ist: Die Arbeit gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus, Islamophobie sowie fremdenfeindliche und rassistische Einstellungen erfordert unser aller kontinuierliches und gesamtgesellschaftliches Engagement.

Die Arbeit gegen den menschenfeindlichen Rechtsextremismus und für die Demokratie ist seit langem ein zentrales Aufgabenfeld der Friedrich-Ebert-Stiftung. Seit dem Jahr 2005 gibt es das zentrale Projekt "Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus". Die Ergebnisse sind im Internet zu finden: www.FES-gegen-Rechtsextremismus.de.

Die rechtsextreme Szene propagiert ihre Ziele meist nicht offen und agiert im Verborgenen. Mit öffentlichen Ausstellungen in Schulen, Rathäusern oder Volkshochschulen betreibt die FES bundesweit Aufklärungsarbeit. Seit 2006 informiert beispielsweise das BayernForum der FES auf 17 Schautafeln über "Rechtsradikalismus in Bayern". Etwa 300.000 Besucher/innen erhielten bisher Einblicke in Organisationsstrukturen, regionale Aktivitäten und Kleidercodes der Rechtsextremen. Der 400. Ausstellungort ist ab 5. Dezember die Berufsoberschule für Sozialwesen in München. Interessierte Schulen und Institutionen können die Schautafeln ausleihen. Einzelheiten erfahren Sie auf den Internetseiten der regionalen Ausstellungsversionen.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.