
Friedrich-Ebert-Stiftung betreibt Aufklärungsarbeit
"Rechtsterrorismus", "Neonazi-Mordserie", "Ausländerhass" – Besorgniserregendes berichten derzeit die Medien und die Politik berät die Konsequenzen. Unabweisbar ist: Die Arbeit gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus, Islamophobie sowie fremdenfeindliche und rassistische Einstellungen erfordert unser aller kontinuierliches und gesamtgesellschaftliches Engagement.
Die Arbeit gegen den menschenfeindlichen Rechtsextremismus und für die Demokratie ist seit langem ein zentrales Aufgabenfeld der Friedrich-Ebert-Stiftung. Seit dem Jahr 2005 gibt es das zentrale Projekt "Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus". Die Ergebnisse sind im Internet zu finden: www.FES-gegen-Rechtsextremismus.de.
Die rechtsextreme Szene propagiert ihre Ziele meist nicht offen und agiert im Verborgenen. Mit öffentlichen Ausstellungen in Schulen, Rathäusern oder Volkshochschulen betreibt die FES bundesweit Aufklärungsarbeit. Seit 2006 informiert beispielsweise das BayernForum der FES auf 17 Schautafeln über "Rechtsradikalismus in Bayern". Etwa 300.000 Besucher/innen erhielten bisher Einblicke in Organisationsstrukturen, regionale Aktivitäten und Kleidercodes der Rechtsextremen. Der 400. Ausstellungort ist ab 5. Dezember die Berufsoberschule für Sozialwesen in München. Interessierte Schulen und Institutionen können die Schautafeln ausleihen. Einzelheiten erfahren Sie auf den Internetseiten der regionalen Ausstellungsversionen.





