Energiewende im Landkreis Landshut (1)

Veröffentlicht am 28.09.2011 in Kreistagsfraktion

Konstituierende Sitzung der Projektgruppe "Energiewende im Landkreis Landshut" fand am Dienstag, 27.09.2011 statt

"Ein zukunftsfähiges Energiekonzept für den Landkreis Landshut soll entworfen werden", so lautet die Aufgabenstellung für die neu gegründete Projektgruppe im Landkreis Landshut. In einer ersten Runde stellten sich die Mitglieder dieser Projektgruppe vor und was sie sich erwarten. Einige Kreisräte betonten nochmals, dass es ihnen richtiger erschienen wäre, diese Aufgabe im Umweltausschuss zu belassen. Einig war man sich, dass die Themenbereiche
  • Wärme
  • Strom
  • Dämmung
  • Mobilität
als sehr wichtig betrachtet werden. Grundlegende Ziele müssten sein, den Energiebedarf zu senken, die Effizienz zu steigern und die regenerative Energieproduktion zu erhöhen. Unter dem Motto "100% erneuerbare Energien für den Landkreis Landshut" müssen die Ideen und Konzepte entwickelt und umgesetzt werden. Nach einer längeren Diskussion über die weitere Vorgehensweise einigten wir uns darauf, den aktuellen Stand bei den Gemeinden abzufragen. Ein Fragenkatalog wird erarbeitet, den die Mitglieder der Projektgruppe dann online ergänzen können. So soll z. B. in den 35 Landkreisgemeinden abgeklärt werden,
  • welche kommunalen Liegenschaften energetisch saniert werden müssen
  • welche Ideen, Konzepte oder Aktivitäten schon unternommen wurden
  • wie hoch der Anteil an Biogas / Solarthermie / Fotovoltaik in den Gemeinden bisher ist
Anhand dieser ersten Abfrage kann man dann entscheiden, welche weitere Vorgehensweise nötig ist. Die Projektgruppe setzt sich zusammen aus dem Landrat, 7 Mitgliedern des Kreistags, einem Vertreter der Bürgermeister und verschiedenen Verbänden und Institutionen wie z. B. E.ON, BMW, Bayer. Bauernverband, Fachhochschule Landshut, Bund Naturschutz und LEA (Landshuter Energie-Agentur). Für die SPD-Fraktion im Landkreis Landshut ist Ruth Müller in das Gremium entsandt worden. Peter Barteit ist ihr Stellvertreter. Die nächste Sitzung wird in ca. 4 Wochen stattfinden - bis dahin sollen die ersten Ergebnisse aus der Gemeindebefragung vorliegen.
 

Homepage SPD Landkreis Landshut

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.