Energieautarke Kommunen und Landkreise

Veröffentlicht am 10.06.2011 in Kreisvorstand

Kreisvorstand der SPD tagte: v.l. Irene Ilgmeier, Vors. Heinz Uekermann, Claudia Ebner, Gerd Kellner, Rosi Deser, Johann

SPD-Kreisvorstand begrüßt "Ausstieg vom Ausstieg"
Die Jahresplanung stand auf dem Programm des geschäftsführenden Kreisvorstands der SPD am Montag in Bogen, GH zur Post. Dabei wurde einhellig der Ausstieg vom Ausstieg der schwarz-gelben Bundesregierung begrüßt. Erfreut, wenn auch verwundert beschäftigten sich die Vorstandsmitglieder auch mit dem scheinbaren Sinneswandel der CSU zum Thema 'Atomkraftwerke'. . 'Wir sind jetzt wieder da, wo wir bereits 2002 mit dem damaligen Beschluss der rot-grünen Bundesregierung waren' stellte Kreisrätin Rosi Deser fest . Nicht nachvollziehbar sei das hin und her, das klare 'ja vielleicht oder doch besser nicht? der lokalen CSU-Abgeordneten. So sei z.B. MdB Ernst Hinsken noch im Sommer 2010 ein klarer Verfechter der Laufzeitverlängerung für die Atomkraftwerke gewesen, nun sei er ein Verfechter des Ausstiegs, doch mit dem Vorbehalt 'aber nicht so schnell'. Es läge auf der Hand, dass man sich in der CSU den Weg zum Ausstieg vom Ausstieg aus dem Ausstieg offen halten wolle, war die Meinung der Anwesenden.

Zunächst wurde der Ablauf der Volksfestkundgebung im Festzelt Schwarzach am Donnerstag, den 23.06. (Fronleichnam) 11:00h mit dem Vorsitzenden der SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag, Markus Rinderspacher, festgelegt, bei dem es neben dem Hauptredner noch Grußworte des Kreisvorsitzenden Heinz Uekermann und des örtlichen Abgeordneten Reinhold Perlak geben wird. Dann machte man sich an die Jahresplanung 2011. Besonderes Gewicht wird hier auf den Wandel hin zu erneuerbaren Energien gelegt werden. "Nicht Groß-Anlagen sind unser Ziel', so der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Heinz Uekermann, vielmehr gehe es darum, den Weg zur energieautarken Gemeinde aufzuzeigen und dabei den genossenschaftlichen Gedanken in den Mittelpunkt zu stellen. Hierzu wird der Kreisverband auch entsprechende Informationsveranstaltungen anbieten.

Ein weiteres beherrschendes Thema wird die Gemeinschaftsschule darstellen. 'Die Kampagne der SPD-Landtagsfraktion inhaltlich dazustellen und den Bürgermeistern deutlich zu machen, dass auch ihre Schule eine Gemeinschaftsschule werden kann ist unser Ziel' formulierte der stellv. Kreisvorsitzende Johannes Faden aus Geiselhöring. Nicht eine Alternaive zum bestehenden Schulangebot, sondern ein zusätzliches Angebot sei die Gemeinschaftsschule, ergänzte stellv. Kreisvorsitzende Claudia Ebner aus Bogen. Zu diesem Thema wird es im Herbst eine Veranstaltungsreihe der Kreis-SPD geben, zu der auch die fachpolitischen Sprecher der Landtags-SPD erwartet werden.

Schließlich ging es im Nachgang zum Kommunalpolitiker-Tag am vergangenen Samstag auch um die Vorbereitung der Wahlen 2013. Ganz klar formulierte es der Kreisvorsitzende Heinz Uekermann. "Unser Ziel ist es, das Bundestagsmandat für Michael Adam, Wahlkreis Straubing-Regen zu erringen und das Landtagsmandat für Straubing zu sichern'" Hierzu sei notwendig, auch die Ortsvereine frühzeitig ins Boot zu holen, was in den nächsten Wochen und Monaten geschehen werde. (ilg)

Foto: Kreisvorstand der SPD tagte: v.l. Irene Ilgmeier, Vors. Heinz Uekermann, Claudia Ebner, Gerd Kellner, Rosi Deser, Johannes Faden

 

Homepage SPD KV Straubing-Bogen

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.