Einladung zur Politikwerkstatt SPD - Bundesparteitag in Dresden -

Veröffentlicht am 16.11.2009 in Allgemein

Reinhold Perlak gratuliert der neuen Führungsspitze

Der neue SPD- Vorsitzende Sigmar Gabriel hat in seiner leidenschaftlichen Antrittsrede die SPD als einzige Partei der Aufklärung und des Gemeinwohls definiert. Er will die SPD reformieren und zur Gesellschaft öffnen und die Menschen einladen in die 'Politikwerkstatt SPD', wo miteinander am Fortschritt gearbeitet werden soll.

Reinhold Perlak gratuliert dem neuen Parteichef Sigmar Gabriel zu seinem deutlichen Wahlergebnis (94,2 Prozent) und sieht in der neuen Führungsspitze (Stellvertreter: Hannelore Kraft, Manuela Schwesig, Olaf Scholz und Klaus Wowereit; Generalsekretärin: Andrea Nahles) ein hoffnungsvolles Team. Die Wahl von Florian Pronold in den Parteivorstand sieht Reinhold Perlak, gerade in Bezug auf die BayernSPD, als sehr vielversprechend an.

Sigmar Gabriel hat sich in einer zweistündigen, befreienden, selbstbewussten, teilweise selbstkritischen Rede Achtung verdient. 'Die deutsche Sozialdemokratie definiert sich nicht über andere Parteien. Weder in Abgrenzung noch in Ableitung', so wischte Gabriel die ewige Debatte um das Verhältnis zur Linkspartei vom Tisch. Es gebe keinen Grund, Koalitionen mit der Linken prinzipiell auszuschließen. 'Es gibt aber auch keinen Grund, aus Prinzip immer welche zu schließen.' – "so ist es, und so soll es auch sein", stellt dazu MdL Reinhold Perlak fest.

"Geschickt begründete Gabriel den Standort der SPD als eigenständige Kraft mit festen Werten und Prinzipen, jenseits des Links- Rechts- Schemas. Wenn sich die SPD auf Freiheit, Solidarität und Gerechtigkeit konzentriere, sei es egal, in welcher Richtung man diese Politik verorte", so Reinhold Perlak. "Mit der Forderung nach Wiedereinführung der Vermögenssteuer und der Einladung an alle in der 'Politikwerkstatt SPD' mitzumachen sind die Weichen in die richtige Richtung gestellt worden."

Gabriel liebt den Marktplatz, nicht das Hinterzimmer. "Wir müssen rausgehen, wo es brodelt, wo es riecht und gelegentlich auch stinkt", rief er den Delegierten zu und geißelte die Schwarz- Gelbe - Klientel- Koalition – und am Ende der Rede ist der neue Parteichef bei seinen Sozialdemokraten angekommen.

"Wir haben einen neuen Aufbruch und einen neuen Anfang für sozialdemokratische Politik in Deutschland begonnen, sagte Gabriel am Sonntag zum Abschluss des Parteitags in Dresden. Jetzt ist es an uns allen dafür zu sorgen dass dem auch so ist", fordert MdL Reinhold Perlak.

 

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.