Ein wunderbarer Auftakt beim ersten Landshuter-Hochzeits- Sonntag

Veröffentlicht am 01.07.2013 in Veranstaltungen

Ein stimmungsvoller Staatsempfang auf der Burg Traunsitz, umrahmt von den Businenbläsern war der Auftakt für den ersten Landshuter Hochzeitssonntag. Der niederbayerische SPD-Bezirksvorsitzende Christian Flisek und stellvertretende Bezirksvorsitzende Ruth Müller nahmen gemeinsam mit dem bayerischen SPD-Landesvorsitzenden Florian Pronold, MdB und dem bayerischen DGB- Vorsitzenden Matthias Jena daran teil.

Während des gemeinsamen Fußwegs von der Burg in die Altstadt informierte Ruth Müller als örtliche SPD-Kreisvorsitzende die Gäste über die Besonderheiten dieses historischen Festes, das alle vier Jahre in Landshut zu sehen ist. Im Mittelpunkt steht die Heirat der polnischen Königstochter Jadwiga (Tochter von König Kasimir aus Krakau) mit Herzog Georg, dem Sohn von Herzog Ludwig dem Reichen aus Landshut. Unterhändler hatten diese Hochzeit aus politischen und wirtschaftlichen Überlegungen heraus eingefädelt.

Beeindruckt zeigten sich die Gäste, als sie über den Dreifaltigkeitsplatz in die Landshuter Altstadt gingen angesichts der Menschenmassen, die auf Tribünen, Campinghockern, Bierbänken und in den Fenstern schon Platz für den Umzug bezogen hatten. Rund 80.000 Menschen verfolgte am Sonntag nachmittag den Festzug mit seinen über 2.000 Mitwirkenden in historischen Kostümen und das traditionelle "Halloooo" wurde aus vielen Kehlen erwidert.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.