DSL für den ländlichen Raum

Veröffentlicht am 30.06.2010 in Regionalpolitik

Das Foto zeigt die SPD-Delegation bei der Linz AG mit Geschäftsführer Markus Past hintere Reihe: Zweiter von rechts

Internet: Datenautobahn oder Feldweg!

Mit den neuesten Informationen über die oberösterreichische Breitbandinitiative hat der SPÖ-Landesvorsitzende und Landeshauptmannstellvertreter Josef Ackerl diese Woche den SPD-Ortsverein und den SPD-Arbeitskreis Labertal versorgt. Demnach ist das kleine österreichische Bundesland dabei, mit seiner Breitbandinitiative und dem Bau eines flächendeckenden Glasfasernetzes an die Spitze zu stürmen und zur modernsten IT-Region Europas zu werden. Angeschlossen werden dabei nicht nur alle oberösterreichischen Gemeinden bis ins hinterste Mühlviertel und des Salzkammergutes, sondern auch die Schulen, Banken, das Gesundheitswesen vom Krankenhaus bis zur Arztpraxis, die Landwirtschaftsbetriebe bis zum Gewerbe und zum Handwerk. Letztendliches Ausbauziel der Landesregierung, so Josef Ackerl gegenüber den ostbayerischen Parteifreunden, ist der Anschlussgrad von 99 Prozent aller Haushalte seines Bundeslandes.

Eine regionale SPD-Delegation hielt sich deshalb auf Einladung des stellvertretenden Landeshauptmanns in Linz auf und informierte sich an Ort und Stelle bei der Linz AG, einer der Beteiligten der Breitbandinitiative, über das anspruchsvolle Zukunftsprojekt. Geschäftsführer Markus Past erläuterte den Gästen aus Niederbayern und der Oberpfalz ausführlich das ehrgeizige Konzept und betonte, dass dabei alle Beteiligten partei-und geschäftsübergreifend an einem Strang zögen. Von Vorteil sei auch, dass die Investoren des Glasfasernetzes überwiegend der öffentlichen Hand angehörten. Die Glasfasertechnik sei der Funklösung bei der Datensicherheit haushoch überlegen, produziere keinen Elektrosmog, sei gegenüber witterungsbedingten Störpotentialen störungsfrei und eine Investion in die Zukunft, da deren Bandbreiten nahezu unbegrenzt nach oben auf gut 100 Megabit skaliert werden könnten. Der Investitionskostenanteil für jede Gemeinde liege einheitlich bei 15.000 Euro. Interessant war für die Teilnehmer, dass die Glasfaserkabel besonders kostengünstig auf vorhanden 30 kV und 110-kV-Leitungen verlegt werden.

Die Mitglieder der Schierlinger SPD und des AK Labertal war deshalb klar, dass zur Zukunftssicherung des ländlichen Raumes an der Glasfaserversorgung für ein schnelles Internet kein Weg vorbeiführe. Marktrat Armin Buchner: „Es geht nicht an, dass anderswo Kommunen, Betriebe und Menschen eine Turboautobahn im Internet kostengünstig benützen können und wir in Bayern und in Schierling im besonderen auf diesem wichtigen Technologiefeld auf teure Feldwege voller Schlaglöcher umgeleitet werden. Hier zieht der Vorsprung am Markt vorbei und hängt ihm zumindest für die Dörfer die rote Laterne als Schlusslicht an.“

 

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.