Fachbereich Polizei der Fachhochschule muss in Sulzbach-Rosenberg bleiben

Veröffentlicht am 30.06.2010 in Landespolitik

SPD gegen Schwächung der Oberpfalz

Die sechs über ganz Bayern verteilten Standorte der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege (FHVR), darunter auch der Fachbereich Polizei in Sulzbach-Rosenberg sollen in Hof zusammengefasst werden und mit der Fachhochschule Hof zu einem europäisch ausgerichteten Verwaltungscampus verschmelzen, berichtete die Presse. Die bayerischen Grünen stellten dazu einen entsprechenden Antrag. MdL Reinhold Strobl will das so nicht hinnehmen und spricht sich in einem Brief an den Innenminister Herrmann vehement für den Erhalt des Fachbereichs Polizei am Standort Sulzbach-Rosenberg aus.

Der Abzug des Fachbereichs Polizei würde einen für die Region erheblichen Einschnitt bedeuten. Ich werde mich vehement für den Erhalt des Standortes in Sulzbach-Rosenberg einsetzen und habe dies in einem Brief an den bayerischen Innenminister auch deutlich gemacht“, so Strobl.

Die FH und darunter eben auch der Fachbereich Polizei würden von den Studenten sehr gut angenommen. Es würden regelmäßig sehr gute Ausbildungs- und Prüfungsergebnisse erzielt werden. Darüber hinaus liege Sulzbach-Rosenberg zentral in der Europäischen Metropolregion Nürnberg und somit heimatnah für die Studierenden. Dies sei, neben der vorzüglichen Unterbringung und den ausgezeichneten Studienmöglichkeiten, ein nicht zu unterschätzender Standortvorteil. Der Abgeordnete teilt damit auch die Auffassung des Sulzbach-Rosenberger Bürgermeisters Gerd Geismann.

Darüber hinaus habe der Freistaat in den letzten Jahren erheblich in den Standort investiert. Schließlich sei die ohnehin schon gebeutelte ehemalige Montanregion auch strukturpolitisch auf die Fachhochschule mit all ihren Teilbereichen angewiesen.
Ein Abzug des Fachbereichs Polizei aus Sulzbach-Rosenberg würde die Oberpfalz und die Region deutlich schwächen.

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.