Dringend erforderlicher Ausbau der B 85 bei Pittersberg kommt

Veröffentlicht am 21.09.2016 in Presse

„Der vierspurige Ausbau des 2,6 km langen fehlenden Teilstücks der B 85 von Pittersberg bis zur A 6 kann erfolgen. Die Mittel in Höhe von 9 Millionen Euro gab das Bundesverkehrsministerium heute frei. Damit ist die Finanzierung gesichert“, freut sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder nach einer Informationsveranstaltung mit Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt, bei der insgesamt sieben bayerische Projekte mit einem Gesamtvolumen von 314 Mio. Euro die Freigabe erhielten.

„Die B 85 ist ein bedeutender Zubringer zur A 6. Wegen der enormen Verkehrsbelastung und dem hohen Anteil an Schwerlastverkehr erwarten insbesondere die Schwandorfer schon lange den Ausbau“, so MdB Marianne Schieder. Das 2,6 km lange Teilstück, für das bereits Baurecht bestehe, sei ein dringend notwendiger Lückenschluss. Damit würden die besonderen Gefahrenstellungen bei der Verengung auf zwei Fahrspuren beseitigt.

„Nach diesem ersten Schritt muss der Ausbau der B 85 Richtung Schwandorf aber auch weiter gehen“, fordert MdB Marianne Schieder: Die weiteren Teilstrecken von Pittersberg bis zur Autobahnausfahrt Fronberg (A 93) seien nach dem vom Verkehrsminister vorgelegten aktuellen Entwurf des Bundesverkehrswegeplans nur als „weiterer Bedarf mit Planungsrecht“ ausgewiesen und hätten damit auf viele Jahre hin wenig Aussicht auf Realisierung.

„Ich hoffe, dass es im nun anstehenden parlamentarischen Verfahren gelingen wird, hier noch eine Verbesserung zu erreichen“, so Marianne Schieder .

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.