Dresden Nazifrei 2012

Veröffentlicht am 03.02.2012 in AntiFa/Migration

Jetzt bei Oberpfalz SPD und Jusos zur Mitfahrt anmelden

Der Bezirksvorstand der OberpfalzSPD hat im Januar auf Antrag der Jusos einstimmig beschlossen, Dresden Nazifrei zu unterstützen und auch z.B. der SPD Bezirksvorsitzende MdL Franz Schindler wird in einem unserer Busse mit nach Dresden fahren. "Bitte nehmt diese Gelegenheit wahr um zu zeigen, dass wir es uns auch in diesem Jahr nicht bieten lassen, dass Geschichte verfälscht und Opfer für menschenverachtende Ideologien missbraucht werden", schreibt der Juso-Bezirksvorsitzende Sebastian Roloff in seinem Aufruf zur Teilnahme.

Nazis aus der gesamten Republik und Teilen Europas mobilisieren nach Dresden, um am 13. Und 18. Februar als Trauermärsche getarnte Aufmärsche zu veranstalten.
In den beiden letzten Jahren haben sich jeweils etwa 20.000 Demokratinnen und Demokraten aus ganz Deutschland diesen Aufmärschen und der damit verbundene Hetze entgegengestellt und friedlich mit Gegendemonstrationen und Blockaden diese beiden Aufmärsche verhindert. Darunter auch viele Genossinnen und Genossen und u.a. drei Busse, die von SPD und Jusos in der Oberpfalz organisiert und unterstützt werden.

Auch in diesem Jahr gilt es, den Nazis nicht die Straße zu überlassen. Die Jusos Oberpfalz sind Teil eines Aktionsbündnisses "Dresden Nazifrei Ostbayern", in dem u.a. auch die DGB Jugend und die Falken mit nach Dresden mobilisieren.

"Wir fahren in der Oberpfalz die Städte Regensburg, Amberg, Schwandorf und Weiden an, allesamt am frühen Morgen des 18.2.12. Details folgen noch nach Anmeldung, Kosten für die Fahrt entstehen euch selbstverständlich keine", ergänzen Sebastian Roloff und sein Stellvertreter Tobias Afsali.

Die Anmeldung sollte baldmöglichst unter sebastian.roloff@jusos.de oder direkt beim Aktionsbündnis Ostbayern erfolgen.
"Ein Platz kann euch nur bei rechtzeitiger Anmeldung garantiert werden, auch wenn wir natürlich versuchen, alle mitzunehmen. Wir und das Bündnis "Dresden Nazifrei" brauchen jede und jeden Einzelnen von euch".

 

Homepage SPD Bezirk Oberpfalz

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.