Rückblick und Ausblick auf die Jubiläumsjahre bei der SPD

Veröffentlicht am 31.01.2012 in Kreisvorstand

SPD Kreisvorstandschaft im Janaur 2012

Zur ersten Sitzung im neuen Jahr konnte Kreisvorsitzende Ruth Müller die Mitglieder der SPD-Kreisvorstandschaft in Ergolding begrüßen. In einem Rückblick erinnerte sie an die zahlreichen Aktionen zum Atomausstieg und gegen Rechtsradikalismus im vergangenen Jahr.

Die SPD habe bei beiden Themen schon lange die Stimme erhoben und durchaus auch Anfeindungen deswegen ertragen, aber am Ende auf tragische Weise Recht bekommen. Ende Januar jähren sich der Holocaust-Gedenktag und die Machtergreifung Hitlers – deshalb erinnerte sie daran, dass bei der letzten freien Rede im Reichstag der SPD-Abgeordnete Otto Wels den Sozialdemokraten den Satz ins Stammbuch geschrieben habe: „Freiheit und Leben kann man uns nehmen – unsere Ehre nicht“. Angesichts der rechtsradikalen Mordserie und auch der Aktivitäten im Landkreis Landshut gelte es auch heute, Rassismus keinen Fußbreit Toleranz zu gewähren. „Wir dürfen uns unsere Demokratie nicht von Menschen kaputt machen lassen, die aus der Geschichte nichts gelernt haben“, so Ruth Müller.

2012 und 2013 stünden im Zeichen der SPD-Jubiläen – die bayerischen Sozialdemokraten feiern ihr 120jähriges Bestehen und die SPD im Bund kann 2013 auf 150 Jahre zurückblicken. Der SPD-Kreisverband wurde 1972 – also vor 40 Jahren anlässlich der Gebietsreform gegründet und so werde man im aktuellen Jahr auch einige Aktionen durchführen. Eine besondere Freude war es für die Mitglieder der Kreisvorstandschaft, als Herbert Lohmeyer bekannt gab, dass in Vilsheim ein SPD-Ortsverein gegründet wird. Der Landesvorsitzende MdB Florian Pronold übernimmt am 3. Februar die Patenschaft bei der Gründungsversammlung. Zum 40jährigen Bestehen der Landkreis-SPD sei das ein schönes Geschenk, das auch den Weg in die Zukunft weise, so Ruth Müller.

Der SPD-Kreisverband setzt aufgrund der großen Nachfrage zum politischen Aschermittwoch mit Christian Ude, Sigmar Gabriel und Florian Pronold einen Bus nach Vilshofen ein. Anmeldungen sind möglich bei der Geschäftsstelle in Landshut unter 0871 25259. Die Abfahrtszeiten sind auf der Homepage nachzulesen.

 

Homepage SPD Landkreis Landshut

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.