
Rainer Pasta, Sprecher des SPD-Arbeitskreises Labertal, überreicht MdL Reinhold Perlak die druckfrische Dokumentation zum "Polenkinderlager 1944/45"
Heimatgeschichte dokumentiert
65 "tote Engel im Entbindungs- und Kinderheim für Fremdländische" in Laberweinting
Vor rund zwei Jahren veranlasste ein Hinweis aus der Bevölkerung den SPD-Arbeitskreis Labertal über die Geschehnisse im "Polenkinderlager Laberweinting" nachzuforschen. Erst durch die Unterstützung des Straubinger Landtagsabgeordneten Reinhodl Perlak, der mit einer Schriftlichen Anfrage an die Staatsregierung den entscheidenden Hinweis auf die Akten im Staatsarchiv Landshut und beim Archiv des Internationalen Suchdienstes (ITS) des DRK in Bad Arolsen erbrachte, konnten die Ereignisse 1944/45 ergründet und rekapituliert werden. Nach Abschluss der Nachforschungen überreichte nun AK-Sprecher Rainer Pasta das erste Exemplar der Dokumentation an MdL Reinhodl Perlak. "Nur mit der Hilfe Reinhodl Perlaks konnte das Schicksal der 65 toten Kinder von Laberweinting erforscht werden und den Opfern ihre Namen - und damit ihre Würde - zurückgegeben werden. Die Antwort aus dem Staatsministerium bestätigte auch, dass zu diesen Ereignissen bisher keinerlei Nachforschungen erfolgt waren und wir mit unseren Recherchen absolutes Neuland in Bezug auf diesen Teil unserer neueren Heimatgeschichte betraten", so Rainer Pasta. Die Dokumentation ist unter www.agentur-labertal.de zum Preis von 6 Euro zu bestellen.





