Die Zukunft der erneuerbaren Energien in Europa

Veröffentlicht am 26.03.2011 in Europa

Podiumsdiskussion mit MdEP Ismail Ertug, EU-Energiekommisar Günther Oettinger und Dr. Axel Berg von Eurosolar e.V.

Die Nuklearkatastrophe in Fukushima zeigt 25 Jahre nach dem Super-GAU in Tschernobyl erneut, dass es keine absolute Sicherheit bei der Erzeugung von Atomstrom gibt. Seit Tagen besteht die Gefahr einer Kernschmelze in mehreren japanischen Reaktoren mit möglicherweise katastrophalen Folgen, besonders für den pazifischen Raum.
Das Atomkraftwerk Fukushima zählt zu den ältesten AKWs in Japan und sollte eigentlich schon im Jahr 2000 abgeschaltet werden. Trotz großer Bedenken wurde die Laufzeit dieses Reaktors mehrmals verlängert.

Auch die jetzige Bundesregierung beschloss im letzten Herbst eine Verlängerung der Laufzeiten aller deutschen Kernkraftwerke. Dieses Gesetz wurde vor wenigen Tagen zunächst für drei Monate ausgesetzt. Die Bundesregierung will die acht ältesten Atomreaktoren vorerst abschalten und auf Sicherheitsrisiken hin untersuchen lassen. Deutlicher als je zuvor melden sich die Befürworter des schnellen Ausbaus erneuerbarer Energien zu Wort. Mit dem EEG und den darin angelegten Förderinstrumenten legte die rot-grüne Bundesregierung schon vor Jahren den Grundstein für Energiesparen, Energieeffizienz und einen massiven Ausbau erneuerbarer Energien. Das EEG diente europa-, ja weltweit als Vorbild für entsprechende Fördergesetze.
  • Welche energiepolitischen Ziele verfolgt nun die EU-Kommission nach dem Atomunfall in Japan?
  • Welche Rolle spielt dabei die weitere Nutzung der Kernenergie? Gibt es Szenarien für den Ausstieg aus dem Atom-Zeitalter?
  • Welche Bedeutung messen Europaparlament und die Kommission dem Ausbau der erneuerbaren Energien bei?
Die Friedrich-Ebert-Stiftung lädt in Zusammenarbeit mit der Stadt Passau zu einer Podiumsdiskussion mit Dr. Axel Berg, Vorsitzender der Deutschen Sektion von Eurosolar e.V., dem Europa-Abgeordneten Ismail Ertug und Günther H. Oettinger, EU-Kommissar für Energie ein.
4. April 2011, 17:00 Uhr, Rathaussaal im Alten Rathaus , Schrottgasse , 94032 Passau Anmeldung erforderlich unter regensburg@fes.de
 

Homepage SPD Bezirk Oberpfalz

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.