Die SPD verstärkt sich im Landkreis Landshut

Veröffentlicht am 31.10.2008 in Lokalpolitik

Von links: Christian Ruppik, Franz Müntefering, Peter Oesterreich und Ruth Müller

In Vilsheim soll ein SPD-Ortsverein gegründet werden -
Bundesvorsitzender begrüßt junge Mitglieder
Die SPD verstärkt sich im Landkreis" die Bildunterschrift unvollständig ist. Sie muss heißen.
Freuen sich über die Aufnahme durch den Parteivorsitzenden. Von links: Christian Ruppik, Franz Müntefering, Peter Oesterreich und Ruth Müller

Vilsheim. "Demokratie lebt vom Mitmachen" - unter diesem Motto sind
zwischen dem 1. August (527.087 Mitglieder) und dem 1. Okt. dieses
Jahres (567.925 Mitglieder) bundesweit 40.838 Mitglieder neu in die SPD
eingetreten. Auch der Kreisverband Landshut hat im gleichen Zeitraum
einen Mitgliederzuwachs von 2,35% verzeichnet. Zwei davon, Peter
Oesterreich (16) aus Vilsheim und Christian Ruppik (16) aus Ergoldsbach
erhielten ihr Parteibuch vom SPD-Vorsitzenden Franz Müntefering, bei
dessen Besuch in Ergolding, persönlich. Dieses Erlebnis wird den jungen
SPD-Mitgliedern niemand mehr nehmen können, eine bleibende Erinnerung.
"Nehmt Euch Euren Platz in der Partei - mischt Euch ein in die
politische Arbeit vor Ort und engagiert Euch", so ermutigte Franz
Müntefering die beiden jungen Landkreisbürger. In den letzten Wochen des
Landtagswahlkampfs haben die beiden dann auch schon tatkräftig
mitgeholfen und zahlreiche Kontakte geknüpft.
In Vilsheim hilft Peter Oesterreich jetzt engagiert mit einen
SPD-Ortsverein zu gründen. "Demokratie lebt vom Mitmachen", das war für
ihn der Antrieb sich politisch zu engagieren. Und unter diesem Motto
sucht die SPD in Vilsheim weitere Mitstreiter zur Gründung eines
Ortsvereins. Das Potential ist da, verdeutlicht Herbert Lohmeyer,
Bildungsbeauftragter im SPD-Kreisvorstand und selbst aus Vilsheim, an
Hand der Auswertung der Zahlen der Kommunalwahl im Frühjahr und der
Landtagswahlen Ende September im Stimmbezirk Vilsheim. Interessierte
Bürgerinnen und Bürger, die interessiert sind an politischen
Zusammenhängen in Kommune, Land und Bund und denen es nicht gleichgültig
ist, welche Entscheidungen in Zukunft getroffen werden, sind eingeladen
Demokratie durch Mitmachen mit Leben zu füllen. Weitere Informationen
gibt es bei Herbert Lohmeyer (Tel. 08706-949676) E-Mail:
herbert_lohmeyer@gmx.de.

 

Homepage SPD Landkreis Landshut

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.