CSU lässt Niederbayern im Stich

Veröffentlicht am 30.10.2008 in Regionalpolitik

Zur Vorstellung des neuen bayerischen Regierungskabinetts und des Koalitionsvertrages erklärt der niederbayerische SPD-Bundestagsabgeordnete und stellvertretende SPD-Landesvorsitzende Florian Pronold:
„Das neue Kabinett ist ein schwerer Schlag für die Menschen in unserer Region. Niederbayern ist personell gesehen mit nur einem Minister deutlich unterrepräsentiert.

Die Oberbayern CSU hat nicht nur die Franken sondern auch die Niederbayern zur Seite gedrängt. Offenbar sind die CSU-Wahlergebnisse in Niederbayern noch zu hoch. Da hilft nur SPD wählen bei der Europa- und Bundestagswahl, damit sich der neue Ministerpräsident auch mal an Niederbayern erinnert. Wieder einmal zeigt sich, dass die Reden von der Aufsteigerregion Niederbayern und die Förderung des ländlichen Raumes nur leere Worthülsen der CSU sind. Die Entwicklung des ländlichen Raumes ist der CSU nicht einmal ein eigenes Ministerium wert. Niederbayern darf nicht auf ewige Zeiten damit vertröstet werden, eine sogenannte Aufsteigerregion zu sein, wir wollen endlich auch einmal Spitzenregion werden. Nicht nur bei Personal sondern auch beim Koalitionsvertrag kommt Niederbayern zu kurz: Es fehlen wichtige Innovationsfelder und auch die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer kommen weder als Begriff noch in der Ressortzuständigkeit vor. Den Koalitionspartnern ging es bei der Regierungsbildung nur um das Postengeschacher und nicht um die Zukunftsfähigkeit Bayerns.“

 

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Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.