Die Roten Radler im Labertal - Mallersdorf-Pfaffenberg

Veröffentlicht am 15.09.2010 in Veranstaltungen

v.l.: MdL Perlak, Schwester Doris, SPD-Landtagsfraktionsvorsitzender Rinderspacher

Nach 1000 Kilometer ein Klosterbier
SPD-Fraktionschef Markus Rinderspacher beendet seine ROTE RADLER-Tour in Mallersdorf – SPD ist bereit zur Regierungsübernahme

Mit den 56 Kilometern vom Bogenberg zum Klosterberg in Mallersdorf machte Markus Rinderspacher am Sonntag die 1000 Kilometer voll, die er auf seiner Sommer-Radltour durch die sieben bayerischen Regierungsbezirke zurücklegte. Nach dem letzen Anstieg am Klosterberg waren die ROTEN RADLER mit MdL Reinhold Perlak geschafft und freuten sich auf den letzen Programmpunkt der Tour: die Führung durch die Klosterbrauerei mit Sr. Doris und einem frischen Zoigl-Bier. Mit einem gemeinsamen Abendessen ließen die Teilnehmer die Radltour durchs Labertal gemütlich ausklingen und wagten einen Blick in die Zukunft.

Ortsvereinsvorsitzender Martin Kreutz übernahm in Geiselhöring beim Info-Stand am Stadtplatz die Führung. Über den Labertalradweg ging es dann in Richtung Markt Mallersdorf-Pfaffenberg. Als Marktgemeinderat konnte er während der Fahrt die Gruppe auch mit einigen Informationen über den Markt und das Kloster versorge, welche sich beide bei wunderschönem Wetter im besten Licht präsentierten.

Beeindruckt waren die Besucher von der Leistung, die Sr. Doris und ihr Mitarbeiter jeden Tag in der klostereigenen Brauerei leisten und nahmen gerne die Kritik entgegen, die Sr. Doris in ihrer unverblümten Art den Politikern mit auf den Heimweg gab. „Die Politik hat sich inzwischen so weit von den einfachen Menschen entfernt, dass sie nicht mehr versteht, dass kleine Handwerksbetriebe, wie auch unsere Klosterbrauerei, mit den Rahmenbedingungen die für Großbetriebe erlassen werden, nicht überleben können. Wenn die Politiker die Lebensbedingungen der Menschen nicht mehr kennen oder wahrnehmen, brauchen sie sich über Politikverdrossenheit und abnehmende Wahlbeteiligungen nicht zu wundern.“ Markus Rinderspacher besuchte während seiner 17tägigen Radtour insgesamt 4 Brauereien und meinte ehrlich: „Das Beste kam zum Schluß!“ Markus Rinderspacher bedankte sich für die Organisation und den herzlichen Empfang in den Ortsvereinen, die auf der Strecke lagen und von denen immer wieder eine ganze Reihe von Mitgliedern die Tour begleiteten. „Ich bin der festen Überzeugung, dass es mit der SPD nun endgültig wieder aufwärts geht. Ich habe überall, nicht nur hier im Labertal, erlebt, dass die Ortsvereine aktiv und mit neuen Ideen die Ideale der Sozialdemokratie hochhalten und den Menschen vor Ort vermitteln. Wir arbeiten hart an uns und wir sind bereit die Regierung zu übernehmen – die Zeiten dafür waren nie besser.“ Markus Rinderspacher machte diesen Anspruch nicht nur an dem katastrophalen Eindruck der regierenden Koalition in München und Berlin fest, sondern auch an der Tatsache, dass es jede andere Partei in Bayern sehr genau prüfen werde, ob sie eine Regierungskoalition mit der CSU eingehen wolle. „Nach den Erfahrungen, die die FDP nun mit der CSU gemacht hat, wird doch niemand mehr so verrückt sein, sich auf ein weiteres Regierungsexperiment einzulassen. Die bessere Alternative: unsere BayernSPD!“

MdL Reinhold Perlak zeigte sich ebenfalls erfreut, wie die Parteistrukturen die neue Atmosphäre in der BayernSPD, die mit dem Fraktionsvorsitzenden Markus Rinderspacher eingezogen ist, aufnehmen und sich daran beleben. „Wir haben gezeigt, dass die Sozialdemokraten mit den Ministern Steinmeier, Scholz und Steinbrück die aufziehende Krise erkannt und die Weichen gestellt haben, damit wir sie gut durchstehen konnten. Wir haben aber auch gezeigt, dass wir für Bayern die besseren Konzepte haben: die Energiewende auf Basis der Erneuerbaren Energien, die Gemeinschaftsschule, damit die Schule und die Kinder im Ort bleiben können, die Ziele unserer Landesentwicklung, vor allem im ländlichen Raum, damit die Lebensbedingungen einheitlich gestaltet werden können, den Erhalt der Städtebauförderung um unsere Dörfer und Städte und damit auch die Handwerker und Geschäfte vor Ort zu fördern sowie die kommunale Daseinsvorsorge, damit die Menschen in ihrem eigenen Wohnumfeld gut leben können.“

Der anstrengende Tag auf dem Rad fand einen gemütlichen Abschluss im Biergarten des vor kurzem umgebauten Klosterbräustüberls. Bei deftigen Schmankerln und gutem Klosterbier genoss der Tross der Radfahrer und die Mitglieder des Orstvereins die letzten Sonnenstrahlen des Tages.

 

  

Projekt 2016 - Schuld & Sühne?

„Historischen Themennachmittage" im Labertal

Die intensive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist wichtig um die Gegenwart zu verstehen und der Zukunft zu vertrauen. Der AK Labertal will fundierte Geschichtsbewältigung unter sozialdemokratischen Gesichtspunkten anbieten Es gibt nichts zu glorifizieren, nichts zu beschönigen und schon gar nichts zu rechtfertigen. Wir wollen aber auch nicht anklagen und verurteilen - keiner von uns kann heute sagen, wie er sich selbst verhalten hätte, in einer anderen Zeit.

- Rückblick -
Der SPD-Arbeitskreis Labertal hat mit dem „Historischen Themennachmittag“ zur Schierlinger Muna am 24. Januar 2010 begonnen, sich mit den Ereignissen vor 65 Jahren genauer zu beschäftigen. Neben dem „Wunder von Schierling“ sollt der Blick auch auf die Todesmärsche durch das Labertal gelenkt werden.

Die Brüder Gandorfer beschäftigten den AK am historischen Datum 7. November 2010 in Pfaffenberg.

Im Spätherbst 2011 wurde mit "Die Engel von Laberweinting" erneut an das Thema "65 Jahre Kriegsende" angeknüpft. 62 tote Kinder in nur wenigen Monaten, so die Bilanz des Entbindungs- und Kinderheims für Fremdländische.

Der letzte „Historische Themennachmittag“„GELINZT - Euthanasie- Opfer aus dem Labertal“ fand am 4. März in Geiselhöring statt. Das Thema wurde mit einer Informationsfahrt am 14. April an den Gedenkort Hartheim bei Linz abgerundet.

Die Dokumentationen zu den Themennachmittagen (oder den Bonhoeffer-Wochen) sind unter www.agentur-labertal.de zu bestellen!

Projekt 2015 - Flucht, Vertreibung und Asyl

Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 / 2015

Sonstiges

 

120 Jahre BayernSPD - Im Dienst von Freiheit und Demokratie Frauen sind in der rechtsextremen Szene keine Seltenheit mehr – sie sind die „nette“ Nachbarin oder betreiben Biolandbau und verkaufen „Deutschen Honig“ und unterwandern so die Gesellschaft mit neonazistischem Gedankengut. Die Ausstellung „Braune Schwestern“ aus Österreich war 2012 erstmals in Niederbayern zu sehen und beschäftigt sich mit der Symbolik, den Liedern und dem Gedankengut der rechtsextremen Frauenszene.